Dekarbonisierung
Net Zero: Heineken-Brauereien und -Mälzereien sagen CO2-Emissionen den Kampf an

Von Manja Wühr 3 min Lesedauer

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Brauen braucht Energie. Um die eigenen Brauereien weltweit zu dekarbonisieren, starten Heineken und Siemens ein umfangreiches Programm. Auf der Agenda stehen Energieverbrauch und CO2-Emissionen.

Heineken will bis 2030 an allen Produktionsstandorten die Netto-Null in Scope 1 und 2 erreichen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Heineken will bis 2030 an allen Produktionsstandorten die Netto-Null in Scope 1 und 2 erreichen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Erst die Maische erwärmen und anschließend kochen. Danach die Maische kühlen. Der Energiebedarf einer Brauerei ist beträchtlich. Das macht es schwer, den Brauprozess zu dekarbonisieren. Dieser Herausforderung stellt sich die weltweit produzierende Brauerei Heineken nun zusammen mit Siemens. Die Brauerei treibt ihre globale Net Zero Production Roadmap voran und will damit bis 2030 an allen Produktionsstandorten Netto-Null in Scope 1 und 2 erreichen. Das langfristige Dekarbonisierungsprogramm sieht vor, den Energieverbrauch an mehr als 15 Bier- und Malzproduktionsstandorten von Heineken im asiatisch-pazifischen Raum, in Nord- und Südamerika und in Europa zu senken. In einer zweiten Phase sollen weitere Standorte hinzukommen. Dazu soll Siemens Lösungen und Services aus dem Xcelerator-Portfolio umsetzen. Das modulare Portfolio umfasst IOT-fähige Software- und Hardwarelösungen sowie Dienstleistungen, die auf standardisierten Programmierschnittstellen basieren und Interoperabilität ermöglichen.

Wer sind die größten Energiefresser?

Die Brauerei und der Technologiekonzern haben bereits an einem ersten Projekt mit Beratungs-, Audit- und Betreuungsleistungen zusammengearbeitet. Dabei wurde ein digitaler Energiezwilling eingesetzt, um eine typische Heineken-Brauerei zu simulieren und zu analysieren. Mithilfe des digitalen Zwillings konnte auch bestimmt werden, wo größere Energieeinsparungen möglich sind. Die Simulation ergab, dass rund 70 Prozent des Energieverbrauchs mit der Erzeugung der für den Brauprozess notwendigen Wärme und Kälte zusammenhängt.

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