Ifo-Geschäftsklima Stimmung in der chemischen Industrie bleibt eingetrübt

Quelle: Ifo Institut 1 min Lesedauer

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Trotz einer leichten Erholung der Geschäftserwartungen zum Jahresende bleibt das Geschäftsklima in der chemischen Industrie angespannt. Hohe Kosten, Bürokratie und schwache Auftragslagen setzen den Unternehmen zu – die Kapazitätsauslastung sinkt weiter, Stellenabbau ist geplant.

Die Lage der Chemieunternehmen bleibt zum Jahreswechsel angespannt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Lage der Chemieunternehmen bleibt zum Jahreswechsel angespannt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Das Geschäftsklima in der chemischen Industrie bleibt eingetrübt. Der Index stieg im Dezember nur leicht auf minus 11,4 Punkte nach minus 12,9 Punkten im November. Die Urteile zur aktuellen Geschäftslage haben sich verschlechtert auf minus 14,2 Punkte, nach minus 8,8 Punkten im November. Hingegen stiegen die Geschäftserwartungen auf minus 8,6 Punkte, nach minus 17 Punkten im November. „Die Lage der Chemieunternehmen bleibt zum Jahreswechsel insgesamt angespannt“, sagt Branchenexpertin Anna Wolf vom ifo Institut.

Die Unternehmen der Chemie stehen im internationalen Wettbewerb schlecht da, aufgrund von hohen Belastungen durch Steuern, Bürokratie und Energiekosten. Auch eine ungünstige Auftragslage belastet ihre Geschäfte. Die Beurteilung des Auftragsbestands fiel auf ein neues Tief seit 2009. Spürbar gesunken ist ihre Kapazitätsauslastung. Sie lag im Jahr 2024 bei lediglich 75,4 %, im Jahr 2021 waren es noch 86,0 %. Die Chemieunternehmen planen weiterhin mit einem Abbau von Arbeitsplätzen.

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