Sensorsystem Probenahme ade: Echtzeitüberwachung für effizienteres Homogenisieren

Quelle: Pressemitteilung GEA Group 2 min Lesedauer

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Auf der Anuga Foodtech 2024 hat Gea eine neue Sensortechnologie für Live-Produktkontrolle bei Homogenisatoren vorgestellt. Somit können Produzenten die Konsistenz und Qualität von Flüssigkeiten während des Homogenisationsprozesses inline kontollieren.

Das Inline-Qualitätsüberwachungssystem GEA NiSoMate misst den Homogenisierungseffekt und leitet daraus physikalische Produkteigenschaften wie Dichte, Änderung der Zusammensetzung und Verdünnung ab. (Bild:  GEA)
Das Inline-Qualitätsüberwachungssystem GEA NiSoMate misst den Homogenisierungseffekt und leitet daraus physikalische Produkteigenschaften wie Dichte, Änderung der Zusammensetzung und Verdünnung ab.
(Bild: GEA)

Mit dem „NiSoMate“ bringt Gea eine sensorbasierte Technologie zur Produktkontrolle während des Homogenisationsprozesses auf den Markt. Dabei werden Flüssigkeiten inline kontinuierlich und in Echtzeit auf Konsistenz und Qualität überprüft. Dies ermöglicht die direkte Anpassung der Anlagenleistung, wie zum Beispiel des Homogenisationsdrucks, wodurch Energie im Produktionsprozess effizienter genutzt wird. Die neue Sensortechnik ersetzt damit die bisher üblichen Probenentnahmen und spart dadurch erheblich Zeit.

Alle Parameter im Blick

Das Inline-Qualitätsüberwachungssystem kombiniert spezielle, aufeinander abgestimmte Sensoren. Diese sind in einer Einheit gebündelt, welche direkt am Homogenisator angebracht wird. Mit hochpräziser Messgenauigkeit kann so der Homogenisierungseffekt auf die jeweiligen Flüssigkeiten in Echtzeit angezeigt werden, ohne das Produkt zu berühren. Das Sensoriksystem verwendet eine ultraschallbasierte „Beamforming Array“-Technologie, die von den Homogenisationsexperten bei GEA speziell für diesen Zweck konzipiert wurde.

Mit dem System lassen sich physikalische Produkteigenschaften wie Dichte, Konsistenzänderung und Verdünnung erfassen. Ein externer Controller liest diese Parameter aus und kann entsprechende Maßnahmen einleiten. Anwender können so den Prozess direkt in der Produktionslinie überwachen und die Leistung der Anlage entsprechend anpassen, ohne auf das Laborergebnis von Produktproben warten zu müssen. So können zudem unnötige Umwege, Produktausschüsse oder Überanpassungen des Hochdrucks vermieden werden, was insgesamt zu einer deutlichen Ressourcenschonung führt.

Neue Rezepturen schneller entwickeln

Mit dem Inline-Überwachungssystem kommen Anwender außerdem insgesamt deutlich schneller zu ihrem Produktionsziel – insbesondere bei der Verarbeitung von neuartigen Flüssigkeiten. Außerdem können vorkonfigurierte Rezepte genutzt und für einen schnelleren Prozessablauf eingestellt werden, sobald für das jeweilige Ausgangsprodukt ein In-SituFingerprint analysiert worden ist. Dies ermöglicht eine schnellere Entwicklung neuer Rezepturen und damit die Herstellung neuer Produkte, was insbesondere in der Herstellung von Lebensmitteln und New Food sowie Pharmazeutika einen wichtigen Wettbewerbsvorteil darstellt.

Da die neue Technologie mehrere Sensoren in einem System kombiniert, gewährleistet sie eine genauere, zuverlässigere und stabilere Produktevaluierung, versprechen die Entwickler. Die erfassten Daten können in bereits vorhandene Monitoring-Systeme und Dashboards übertragen und zur weiteren Analyse sowie Prozessoptimierung genutzt werden. Für die Integration von Künstlicher Intelligenz sind entsprechende Module im System vordisponiert, welche zukünftig die Selbstoptimierung der Anlage und des Prozesses ermöglichen werden. Das System kann bei allen Gea-Homogenisatoren – von der Laboreinheit bis zur großen industriellen Anlage – eingesetzt und für bestehende Anlagen nachgerüstet werden.

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