Chemieparks Fullservice in Instandhaltung - Chemiepark Marl schließt Vertrag mit ThyssenKrupp

Redakteur: Jon Augestad

Die ThyssenKrupp Xervon übernimmt 2008 die Instandhaltung der Produktionsanlagen der Vestolit im Chemiepark Marl. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und einen Wertumfang von zirka 70 Millionen Euro.

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Gelsenkirchen - Vestolit und Xervon einigten sich auf einen Fullservicevertrag, der die Planung und Ausführung der Instandhaltung bzw. Instandsetzung, den Einkauf und Lagerung der Ersatzteile sowie den Einkauf und die Koordinierung aller Kontraktorenleistungen umfasst. Beide Partner verständigten sich auf Kriterien zur Messung und Bewertung der technischen Verfügbarkeit der Anlagen als einen entscheidenden Wertschöpfungsbeitrag der Instandhaltung. „Mit diesem Vertrag fügen wir einen weiteren Baustein in das Netz von Standorten, an denen unsere erfahrenen Fachleute nachhaltig für eine hohe technische Anlagenverfügbarkeit sorgen“, zeigte sich der Vorsitzende der Geschäftsführung von ThyssenKrupp Xervon, Dr. Niclas Müller, zufrieden. Die Vestolit betreibt im Chemiepark Marl die größten integrierten PVC-Produktionsanlagen in Europa und ist Marktführer für PVC zur Herstellung von Fensterprofilen, Bodenbelägen, Planenstoffen und Kfz-Unterbodenschutz. Integration bedeutet, dass, ausgehend von Energie und den Rohstoffen Ethylen und Steinsalz über die Zwischenprodukte EDC (Ethylendichlorid) und VCM (Vinylchlorid), die PVC-Produktion an einem einzigen Standort erfolgt. Heute beschäftigt das Unternehmen etwa 700 Mitarbeiter in Marl und ist mit 56 Auslandsvertretungen rund um den Globus präsent.

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