Hochtemperatur-Schlauch Für Härtefälle: extrem robuster Hochtemperatur-Schlauch
Norres Schlauchtechnik hat mit dem Polyurethanschlauch Airduc HT-PUR 356 seine HT-PUR-Produktfamilie erweitert. Es handelt sich dabei um eine extrem robusten Hochtemperatur-Schlauch.
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Schläuche, die zum Saugen und Förden von heißen, stark abrasiven Feststoffen eingesetzt werden, müssen höchste Anforderungen erfüllen: robust, abriebfest und hitzebeständig sollen die Schläuche sein.
Das Gelsenkirchener Unternehmen Norres Schlauchtechnik hat jetzt nach eigenen Angaben als erster Hersteller einen extrem robusten Polyurethan-Hochtemperatur-Schlauch entwickelt, der hitzebeständiger und alterungsresistenter ist als alle bisher verwendeten Materialien. Somit eignet sich der Schlauch sogar für härteste Einsätze wie die Förderung von glasfaserverstärktem oder scharfkantigem Granulat.
Bereits im letzten Jahr brachte der Schlauchhersteller die Innovation HT-PUR mit dem Airduc HT-PUR 351 und 355 für die Förderung heißer Gase oder Pulver auf den Markt. Mit dem Airduc HT-PUR 356 erweitert Norres seine Produktfamilie um einen extrem robusten und hitzebeständigen Schlauch.
Der neue Hochtemperatur-Schlauch
Der hochtemperaturfeste Spezialschlauch zeichnet sich durch seine sehr hohe Durchsatzleistung an heißen, extrem abrasiven Stoffen bei einer stark verlängerten Standzeit aus. Bei 125 °C Dauertemperatur, kurzfristig sogar bei 150 °C, befördert der Schlauch scharfkantige Granulate ebenso wie Keramikpulver.
Durch seinen in der Wandung fest eingegossenen Federstahldraht ist er ableitfähig gemäß BGR; elektrostatische Aufladung und Störung beim Förderprozess können somit vermieden werden.
Der Schlauch ist glatt, axial steif und dennoch flexibel bei einer Wandstärke von 2 bis 2,5 mm. Eine strömungsoptimierte Profilform garantiert die hohe Förderleistung. Die Schlauchinnenglätte sorgt dafür, dass sich weniger Fördergut absetzen kann und dieses schonender transportiert wird. Resultate sind eine deutlich längere Standzeit, ein minimaler Abrieb und eine verbesserte Druckfestigkeit im höheren Temperaturbereich.
Vor HT-PUR
Bei der Förderung von heißen Feststoffen wie Granulat werden oft Temperaturen von 90 °C bis 150 °C erreicht. Die warmen bzw. heißen Granulate werden zunehmend direkt aus den Trocknern in die Extruder oder Spritzgießmaschinen gefördert. Bisher wurden in solchen Fällen – speziell für höhere Temperaturen – Schlauchsysteme aus thermoplastischen Elastomeren (TPE) sowie in Handarbeit hergestellte Kunststoffgewebeschläuche mit Oberflächenbeschichtung aus Neopren eingesetzt. Jedoch war bei diesen Schläuchen eine zu hohe Wärmealterung oder eine Erweichung bei hohen Temperaturen und somit ein zu starker Abrieb festzustellen. Die manuell hergestellten Schläuche waren außerdem zu lohnkostenintensiv. Metallschläuche erwiesen sich als undicht, unflexibel und zu teuer.
Die Lösung: HT-PUR
In einem innovativen Verfahren entwickelte Norres im letzten Jahr eine Lösung, durch die der Kunststoff Polyurethan hitzebeständiger und alterungsresistenter wird. Dieses neue Polyurethan, das aus dem Premium-Polyurethan gewonnen und einfach und wirkungsvoll vernetzt wird, hat eine Dauergebrauchstemperatur von 125 °C und kann kurzfristig bis auf 150 °C erhitzt werden.
Es zeigt sich bei der Wärmealterung den bisher verwendeten Materialien wie handelsüblichen Polyurethan, Neopren oder thermoplastischen Elastomer deutlich überlegen. Ein großes Plus des Materials ist seine um 40 Prozent verbesserte mechanische Festigkeit bei Einwirkung von Hitze. Die Druckfestigkeit von HT-PUR gegenüber Premium-Polyurethanschläuchen ist im höheren Temperaturbereich stark gestiegen.
Der Airduc HT-PUR 356 kann in beliebigen Schlauchdurchmessern von 32 bis 200 Millimeter gefertigt werden.
Vorteile für Anwender im Überblick
Extreme Standzeit bei höheren Temperaturen
Sehr hohe Abriebfestigkeit
Lange Zeit hitzebeständig – bei 125 °C Dauertemperatur, kurzfristig bis 150 °C
Eine um 40 Prozent verbesserte mechanische Festigkeit bei Einwirkung von Hitze
Ableitfähig gemäß BGR 132
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