Forschen gegen Lieferlücken Forschungsförderpreis für Versorgungssicherheit von Medikamenten

Quelle: Vogel-Stiftung 1 min Lesedauer

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Der diesjährige Forschungsförderpreis der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp geht an eine interdisziplinäre Forschergruppe an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), die an der Verfügbarkeit von Medikamenten forscht.

Foto (v. li.): Catharina Kipping (Vogel Stiftung), Prof. Dr. Ulrike Holzgra-be, Prof. Dr. Richard Pibernik (beide Uni Würzburg), Dr. Gunther Schunk (Vogel Stiftung) und Prof. Dr. Andrea Szczesny (Uni Würzburg)(Bild:  Lutz Ziegler/ JMU)
Foto (v. li.): Catharina Kipping (Vogel Stiftung), Prof. Dr. Ulrike Holzgra-be, Prof. Dr. Richard Pibernik (beide Uni Würzburg), Dr. Gunther Schunk (Vogel Stiftung) und Prof. Dr. Andrea Szczesny (Uni Würzburg)
(Bild: Lutz Ziegler/ JMU)

„Time to survive bei Lieferstopps: Wie lange reichen lebenswichtige Arzneimittel“ – dieser Frage gehen die Teams um Prof. Dr. Richard Pibernik (Lehrstuhl für Logistik und quantitative Methoden), Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe (Seniorprofessorin für Pharmazeutische und Medizinische Chemie) und Prof. Dr. Andrea Szczesny (Lehrstuhl für Controlling und Interne Unternehmensrechnung) an der Maximilians-Universität Würzburg (JMU) nach. Unterstützt werden die Wissenschaftler durch einen Beirat, der mit Experten aus der Praxis besetzt ist.

Aktuelle Lieferengpässe haben gezeigt, dass Lieferketten für bestimmte Arzneimittel anfällig sind. Die Versorgung mit wichtigen Generika hängt zum Teil von Lieferanten aus China und Indien ab. Das Forschungsprojekt konzentriert sich deshalb auf ausgewählte essentielle Arzneimittel und führt dazu einen Time-to-survive-Stresstest durch. Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, die eine kontinuierliche Versorgung sicherstellen.

Die Vogel Stiftung hat das Projekt ausgewählt, um die Forschung bei diesen Bemühungen zu unterstützen. Dr. Gunther Schunk von der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp hob die Bedeutung der Forschung für die Gesellschaft hervor und betonte die Notwendigkeit, Lösungen zu finden.

Die Stiftung verleiht in Zusammenarbeit mit dem Universitätsbund Würzburg seit zehn Jahren den Forschungsförderpreis an der JMU, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Bisher wurden 17 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 400.000 Euro unterstützt. Die Preisverleihung 2023 findet am 15. November in der Neubaukirche statt.

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