Kunststofftechnik Fluorosint übertrumpft PTFE

Redakteur: Redaktion PROCESS

Die beiden Hochleistungscompounds Fluorosint 500 und 207 von Angst + Pfister sind mit einem synthetischen Glimmer gefüllt, der mechanische Kennwerte von reinem PTFE verbessert. So besitzt Fluorosint 500 bei +23 °C einen E-Modul von 2200 N/mm2.

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Die beiden Hochleistungscompounds Fluorosint 500 und 207 von Angst + Pfister sind mit einem synthetischen Glimmer gefüllt, der mechanische Kennwerte von reinem PTFE verbessert. So besitzt Fluorosint 500 bei +23 °C einen E-Modul von 2200 N/mm2.

Die zulässige Druckbelastung bei einem Prozent Verformung nach ASTM D 695 liegt bei >10 N/mm2, was deutlich über der mechanischen Tragfähigkeit der üblichen PTFE-Compounds und um ein Vielfaches über jenem von reinem PTFE liegt. Das physikalische Eigenschaftsbild von Fluorosint 500 ähnelt eher dem eines technischen Konstruktionswerkstoffs.

So verläuft der thermische Ausdehnungskoeffizient über die Temperatur fast linear und erreicht mit 45 (1K/10-6) einen außerordentlich tiefen Wert, der sonst für PTFE-Compounds mindestens 70 beträgt. Sowohl Fluorosint 500 als auch 207 eignen sich aufgrund ihrer niedrigen Reibungszahlen und Verschleißwerten für tribologische Anwendungen. Die Chemikalienbeständigkeit, Temperaturbelastung, Hydrolysebeständigkeit sowie die anti-adhäsive Oberflächencharakteristik von Fluorosint sind gegeben; sie entsprechen weitgehend den Eigenschaften von PTFE rein.

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