Wasserstoff Fit für Wasserstoff: Was müssen H2-Fachkräfte können?

Von Dominik Stephan 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Braucht neues Gas neue Berufe? Wenn die Wasserstoff-Wirtschaft der Zukunft kommt, wird sie Fachkräfte genauso dringend benötigen wie die „alte“ Welt fossiler Rohstoffe. Doch was müssen die H2-Spezialisten von morgen können? Und: Muss die Ausbildung der Zukunft eine andere sein?

Elektrolyse-Hersteller wie Thyssenkrupp (im Bild) hoffen auf Wasserstoff-affine Fachkräfte der Zukunft - immerhin soll allein das Thyssenkrupp Stahlwerk in Duisburg langfristig 720.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr benötigen.(Bild:  Thyssenkrupp)
Elektrolyse-Hersteller wie Thyssenkrupp (im Bild) hoffen auf Wasserstoff-affine Fachkräfte der Zukunft - immerhin soll allein das Thyssenkrupp Stahlwerk in Duisburg langfristig 720.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr benötigen.
(Bild: Thyssenkrupp)

Die Welt braucht Wasserstoff – und Wasserstoff braucht Expertise. Für die Erzeugung, Speicherung und Anwendung des Gases in Industrie und Energiewirtschaft werden Spezialisten aus verschiedenen technischen Berufen benötigt: Ob Metall- und Elektroberufe, verfahrenstechnische Berufe wie Chemikantinnen und Verfahrenstechniker oder Metall- und Handwerksberufe. Alle sind für die zahllosen Projekte in Verkehr, Energiewirtschaft und Industrie lebenswichtig.

Die gute Nachricht: Nach Ansicht des Bundesinstituts Berufsbildung BIBB sind dafür prinzipiell keine neuen dualen Ausbildungsberufe notwendig – wohl aber gezielte Unterweisungen und Weiterbildungen, insbesondere für neue sicherheitsrelevante Qualifikationen im Umgang mit Wasserstoff.

BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser sieht jedenfalls die berufliche Bildung für den Umgang mit neuen Technologien gerüstet: „Die dualen Ausbildungsberufe passen. Es kommt jetzt darauf an, dass die Ausbildung in den Betrieben, die an der Erzeugung und der Verwendung von Wasserstoff mitwirken, an Dynamik gewinnt, der Transfer von Wasserstoffinhalten in den Berufsschulunterricht und in die betriebliche Ausbildungspraxis noch stärker befördert und entsprechende Lernortkooperationen gestärkt werden“, erklärt der Aus- und Weiterbildungsexperte.

Wie das praktisch aussehen könnte, welche Qualifikationen Fachkräfte künftig für den Umgang mit den neuen Wasserstofftechnologien benötigen und wie das Thema „Wasserstoff“ Eingang in die berufliche Aus- und Weiterbildung finden kann versucht der BIBB mit der Fachtagung „Wasserstoff, wer kann’s? – Fachkräftequalifizierung für den Schlüsselrohstoff der Zukunft“ mit Teilnehmern aus Politik, Unternehmen, Berufsschulen, Bildungsträgern, Verbänden und Gewerkschaften zu klären (die Veranstaltung gehört zum Projekt H2PRO, welches vom BMBF gefördert wird).

(ID:49310189)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung