Lamellen- und Taschenfilter

Filtertechnik zur Entstaubung

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Das nicht mehr zeitgemäße Gebläse wurde durch einen energie-optimierten Ventilator ersetzt. Die Jet-Puls-Abreinigung gewährleistet eine hohe Prozesssicherheit. Über das elektronische Steuergerät wird der Differenzdruck der Filtermedien überwacht und die Lamellenelemente zum optimalen Zeitpunkt automatisch abgereinigt. Damit spart der Betreiber Kosten in Form von Druckluft und erzielt durch optimale Differenzdrücke einen geringen Energieverbrauch des Ventilators. Der Entstaubungsprozess läuft kontinuierlich, wobei der geforderte Reststaubgehalt von <10 mg/m3 deutlich unterschritten wird. Das Beispiel zeigt, dass sich die Filterbaureihe AJL für vielfältige Anforderungen und unterschiedlichste Staubeigenschaften eignet – von frei fließenden bis klebrigen und eventuell explosionsfähigen Stäuben.

Was tun bei Zelluloseether?

Zelluloseether ist eine Ableitung der Zellulose und wird in nahezu allen Teilen des alltäglichen Lebens eingesetzt. Die häufigsten Einsatzgebiete sind Baustoffe, Farben, Keramik, Kosmetik, Lebensmittel und pharmazeutische Produkte. Ein Hersteller von Zelluloseether baut derzeit eine neue Produktionslinie in den USA. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit den Filtergeräten von Infastaub, die bereits früher in einer Produktionsstätte eingesetzt wurden, entstauben zukünftig auch in der neuen Produktion Bunkeraufsatzfilter von Infastaub den Materialtransport. Die Filtergeräte werden bei der Materialzuführung und -abführung der Dosieranlagen eingesetzt. Zur Auslieferung kommen Patronenfilter und Schlauchfilter vom Typ Infa-Vario-Jet sowie Schlauchfilter vom Typ Infa-Mini-Jet. Beide Filtertypen sind prädestiniert für die Entstaubung pneumatischer Förderungen. In Anbetracht der explosionsfähigen Staubart sind alle Filtergeräte für die Explosionszonen 20 (rohgasseitig) bzw. 22 (außerhalb der Filteranlage) ausgelegt. Da in den USA andere gesetzliche Bestimmungen als in Europa gelten, müssen die Zulassungen den dortigen UL-Standards entsprechen.

Einsatz von Taschenfiltern

Bei dem Gladbecker Unternehmen Mineralplus werden dagegen mineralische staubförmige Abfälle, z.B. Aschen und Reaktionsprodukte aus der Rauchgasreinigung, zu Baustoffen verarbeitet. Die recycelten Materialien kommen wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf und werden im Straßenbau, in der Hohlraumverfüllung Untertage oder als Deponiebaustoff verwendet. Durch die Nutzung lassen sich große Mengen an natürlichen Baustoffen wie Zement, Kalk oder Gips reduzieren.

Doch bei der Aufbereitung und Verarbeitung der Recyclingstoffe entstehen Stäube, die aufgrund ihrer Herkunft teilweise toxisch sind oder Einatmen gesundheitsgefährdend ist. Um die Gesundheit der Mitarbeiter besser zu schützen, entschloss sich das Unternehmen, Infastaub den Auftrag für eine neue Zentral-Filteranlage vom Typ Infa-Jet AJN zu erteilen. Der Taschenfilter senkt den Reststaubgehalt im Reingas auf unter 1 mg/m3.

Ein weiterer Auftrag über einen zweistufigen Kanalluftfilter ging ebenfalls an Infastaub. Der Polizeifilter ist hinter dem neuen Taschenfilter geschaltet und erfasst zusätzlich die Abluft von zwölf Infastaub-Silofiltern, die bereits installiert sind. Bei der Auslegung wurde ein maximaler Volumenstrom von 48 000 m3/h berücksichtigt. In der ersten Filterstufe werden Filtermedien der Filterklasse F7 eingesetzt, in der zweiten Filterstufe sind Schwebstofffilterkassetten der Klasse H13 vorgesehen.

Schüttgut Dortmund 2015: Halle 4, Stand E 07

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