Ex-Schutz auf der Powtech

Feuer und Flamme für Sicherheit: Die Ex-Schutz-Trends 2016

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Auch andere Anbieter haben Grund zum Feiern: So kann Brilex (seit April 2016 ebenso wie IEP eine Hoerbiger-Tochter) auf 20 Jahre Geschäftstätigkeit zurückblicken. Die Briloner Ex-Schutz-Spezialisten stellten auf der Powtech ihr großes Portfolio an Rückschlagklappen, Berstscheiben oder Explosionsschloten vor.

Wer auch in Extremsituationen schnell schalten muss, wurde bei Steute fündig: Der Schaltgeräte-Hersteller hat selbst für knifflige Anwendungen die richtigen Lösungen parat – auch drahtlos und ex-geschützt. Die Wireless-Ex- Technologie von Steute ist in die Zündschutzart „eigensicher“ eingestuft und kann in Gas-Ex-Zonen 1 und 2 sowie in Staub-Ex-Zonen 21 und 22 eingesetzt werden.

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Doch nicht nur Explosionen, auch Glimmnester und Schwelbrände sind ein typisches Problem beim Handling brennbarer Schüttgüter – auch für diesen Fall haben die Spezialisten in Sachen Anlagensicherheit eine Lösung: Am Stand von Fike konnten sich Fachbesucher bei einer Demonstration der Warn Ex-Glimmnest-Erkennung erfahren, wie die rechtzeitige Entdeckung von Glutnestern hilft, Explosionen im Vorfeld zu verhindern. Das Atex zertifizierte Warn Ex basiert dabei auf einem einzigartigen elektrochemischen Verfahren, welches besonders zuverlässig und leicht instandzuhalten sein soll, so der Hersteller.

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Sollte es doch zur Explosion kommen, kann ein Schutzschieber von Rico die Ausbreitung in Rohren und Leitungen eingrenzen. Wenn ein Druck- und/oder Flammensensor eine Explosion erkennt, werden je nach Leitungsdurchmesser ein oder mehrere Gasgeneratoren aktiviert, die den Schieber schließen. Im geschlossenen Zustand wird somit das Ausbreiten von Flammen und Druckwellen wirksam verhindert.

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