Chemie trifft Automation Evonik und Schneider Electric starten gemeinsames Recyclingprojekt

Quelle: Evonik 2 min Lesedauer

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Mit einer digitalisierten Pilotanlage und offenen Automatisierungslösungen wollen Evonik und Schneider Electric neue Maßstäbe in der thermoplastischen Verarbeitung und im Kunststoffrecycling setzen. Die Initiative startete mit dem Kickoff des ersten Projekts auf der K-Messe 2025 in Düsseldorf.

Gianluca Merola (Schneider Electric), Hendrik Rasch (Evonik), Delphine Largeteau (Schneider Electric), Alper Aksit (Evonik), Jessica Bethune (Schneider Electric)  and Patrick Glöckner (Evonik) auf der K 2025.(Bild:  Thomas Kuczynski/ Evonik)
Gianluca Merola (Schneider Electric), Hendrik Rasch (Evonik), Delphine Largeteau (Schneider Electric), Alper Aksit (Evonik), Jessica Bethune (Schneider Electric) and Patrick Glöckner (Evonik) auf der K 2025.
(Bild: Thomas Kuczynski/ Evonik)

Der Automatisierungsspezialist Schneider Electric und der Spezialchemiekonzern Evonik haben sich zusammengeschlossen, um eine Thermoplastverarbeitungsanlage am Evonik-Standort Goldschmidt zu automatisieren. Diese Initiative wurde offiziell während der weltweit führenden Fachmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie, der K in Düsseldorf, vorgestellt. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Effizienz mechanischer Kunststoffrecyclingprozesse zu steigern und die Qualität der Rezyklate zu verbessern, was das Engagement beider Unternehmen für die Prinzipien der Circular Economy unterstreicht.

Evonik bringt sein Know-how im Bereich Hochleistungsadditive und seinen starken Fokus auf Circular Economy ein, während Schneider Electric modernste Lösungen für die Prozessautomatisierung und Digitalisierung beisteuert. Gemeinsam sind die beiden Unternehmen gut positioniert, um Innovationen und Transformationen im Bereich Recycling und Thermoplastverarbeitung voranzutreiben.

„Digitalisierung ist für die Förderung der Circular Economy unerlässlich. Unsere Zusammenarbeit mit Evonik zeigt, wie Automatisierung die Effizienz und Qualität des Recyclings verbessern kann, und verdeutlicht die Kraft der Teamarbeit beim Aufbau einer nachhaltigen Zukunft“, sagte Jessica Bethune, VP Industrial Automation DACH bei Schneider Electric.

Der erste Schritt der neuen Partnerschaft ist die Digitalisierung einer bestehenden Pilotanlage am Evonik-Standort Essen Goldschmidt. Diese Anlage wird mit einem offenen Automatisierungsansatz ausgestattet, der die Erfassung und Kontextualisierung von Daten aus verschiedenen Maschinen in einem zentralen Zugangspunkt ermöglicht. Diese datengesteuerte Strategie zielt darauf ab, die Leistung zu analysieren, manuelle Arbeit zu reduzieren oder zu eliminieren und separate Berechnungsschritte zu rationalisieren.

Zu den langfristigen Zielen der Zusammenarbeit gehören die Nutzung von Laborerfahrungen, die Verbesserung der Positionierung bestehender Lösungen auf der Grundlage quantifizierter Daten, die Verkürzung der Markteinführungszeit für neue Additiventwicklungen und die Verbesserung der Skalierbarkeit von Pilotanlagen zu kommerziellen Einheiten.

Der Umfang der Zusammenarbeit soll über das Kunststoffrecycling hinausgehen und umfasst die gesamte Verarbeitung von Kunststoffen mit einem starken Fokus auf Circular Economy.

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