Konzernumbau Schlanker und differenzierter: Evonik stellt neue Konzernstruktur vor

Quelle: Evonik 2 min Lesedauer

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Evonik richtet sich neu aus: Mit einer schlankeren Führungsstruktur, der Einführung von zwei Segmenten sowie der direkten Anbindung der Business Lines an den Vorstand setzt der Konzern auf mehr Effizienz, klare Steuerung und nachhaltiges Wachstum.

Mit einer neuen Struktur und Führungsaufstellung sieht sich Evonik gut aufgestellt, um profitables Wachstum voranzutreiben.(Bild:  Evonik)
Mit einer neuen Struktur und Führungsaufstellung sieht sich Evonik gut aufgestellt, um profitables Wachstum voranzutreiben.
(Bild: Evonik)

Der Spezialchemiekonzern Evonik richtet seine Organisation neu aus, um operatives Wachstum und Effizienz weiter zu steigern. Mit einer schlankeren Führungsstruktur, direkter Anbindung der Business Lines an den Vorstand und der Einführung von zwei Segmenten – Custom Solutions und Advanced Technologies – schafft Evonik eine differenziertere Steuerung seiner Geschäfte.

Laut Vorstandschef Christian Kullmann reagiert das Unternehmen damit auf die zunehmende Komplexität und globale Dynamik. „In unserer heutigen Struktur ist das Kriterium Spezialchemie allein für unsere Weiterentwicklung nicht mehr ausreichend. Der Begriff ist inhaltlich mittlerweile völlig verwaschen und differenziert uns nicht mehr hinreichend bei unseren Kunden und am Kapitalmarkt. In Zukunft steuern wir Evonik differenzierter.“

Bisher steuerte Evonik das operative Chemiegeschäft in den Wachstumsdivisionen Specialty Additives, Nutrition & Care und Smart Materials. In der neuen Struktur, die zum 1. April 2025 umgesetzt werden soll, ordnet der Konzern seine Business Lines in den zwei neuen Segmenten Custom Solutions und Advanced Technologies. Dies soll eine klarere strategische Ausrichtung und Ressourcenallokation sowie eine differenziertere Steuerung der Geschäfte nach ihren jeweiligen Geschäftsmodellen ermöglichen. Beide Segmente kommen aktuell auf einen Jahresumsatz von jeweils rund 6 Milliarden Euro.

Schlankes Führungsmodell und neue Vorstandsmitglieder

Mit der neuen Struktur entfällt die Ebene der Divisionsleitung vollständig, wodurch die Führungsstruktur effizienter wird. Die Business Lines werden künftig direkt von den Vorstandsmitgliedern geführt.

In diesem Zuge werden Lauren Kjeldsen (51) und Claudine Mollenkopf (58) in den Vorstand berufen. Kjeldsen übernimmt die Führung des Segments Custom Solutions sowie die Verantwortung für Innovation und die Region Americas. Mollenkopf führt das Segment Advanced Technologies, verantwortet die Region Asia Pacific und steuert die operative Exzellenz.

„Unser Vorstand wird internationaler und weiblicher“, sagt Kullmann. „Claudine und Lauren haben in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich gearbeitet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Vorstand. Gemeinsam werden wir Evonik besser machen.“

Parallel zur neuen Konzernstruktur treibt Evonik das Reorganisationsprogramm „Evonik Tailor Made“ voran, das bis 2026 laufende Programm soll die Zahl der Führungsebenen von zehn auf maximal sechs reduzieren und über 3000 Organisationseinheiten abbauen. Ziel ist es, Entscheidungen zu beschleunigen und bürokratischen Aufwand deutlich zu senken.

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