Glycin Evonik investiert in Glycin-Produktion

Redakteur: Marion Henig

Evonik Industries hat aufgrund steigender Nachfrage seine Kapazität für die Pharmaaminosäure Glycin um 50 Prozent erhöht. Dies wurde allein durch Effizienzsteigerungen im Herstellungsprozess erreicht.

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Strukurformel Glycin (Bild: Wikipedia)
Strukurformel Glycin (Bild: Wikipedia)

Nanning, VR China – Durch technische Verbesserungen erreicht Evonik Industries bei der Glycin-Herstellung laut Unternehmensaussage eine 50 Prozent höhere Ausbeute und hat darüber hinaus insbesondere im Aufreinigungsprozess die Produktqualität weiter verbessert. „Wir können Glycin nun in allen Kristallformen und Partikelgrößenverteilungen bereitstellen, die der Kunde wünscht“, so Dr. Jean-Louis Philippe, verantwortlich für das Marketing der Pharmaaminosäuren.

Produziert wird die Aminosäure am chinesischen Standort Nanning nach Vorgaben der cGMP (current Good Manufacturing Practice) und des Europäischen Arzneibuchs (CEP; Certificate of Suitability of Monographs of the European Pharmacopoeia). Derzeit investiert Evonik vor Ort in eine neue Anlage, um durch Mahlen und Sieben das Spektrum an Spezialitäten zu erweitern. Die neuen Qualitäten sollen ab Ende 2011 verfügbar sein.

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