Neue Entwicklungseinheit Innovation Factory: Evonik beschleunigt den Weg vom Labor in die Industrie

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Von der Idee zur industriellen Anwendung in nur wenigen Jahren: Mit der neuen Innovation Factory richtet Evonik seine Forschung auf Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Marktnähe aus.

Evonik gründet mit der Innovation Factory eine neue unternehmerische Entwicklungseinheit.(Bild:  Evonik Industries)
Evonik gründet mit der Innovation Factory eine neue unternehmerische Entwicklungseinheit.
(Bild: Evonik Industries)

Das Chemieunternehmen Evonik richtet seine strategische Forschungseinheit neu aus. Die neu gegründete Innovation Factory agiert als unternehmerische Entwicklungseinheit, die technologische Durchbrüche schneller in industrielle Anwendungen überführen soll. Als Nachfolgerin der Creavis übernimmt sie die Aufgabe Innovation schneller zur Anwendungs- und Marktreife zu bringen.

Jedes Programm soll innerhalb von durchschnittlich fünf Jahren so weit entwickelt sein, dass das Unternehmen es in eine Business Line überführen kann – startklar für das operative Geschäft und die Produktion. „Die Innovation Factory arbeitet nach einem klaren Prinzip: ‚Building what’s next‘. Dazu kombiniert Evonik zukünftig noch viel stärker eigene Kompetenzen mit externen Impulsen aus Wissenschaft, Start-up-Ökosystemen und von Branchenpartnern. So entstehen schneller technisch und kommerziell belastbarere Lösungen, die direkt industriellen Nutzen bringen und reale Markterfordernisse erfüllen“, sagt Axel Kobus, Leiter der Evonik Innovation Factory.

Inhaltlich setzt die Innovation Factory dort an, wo Evonik bereits heute Stärken hat und Kunden dringend neue Lösungen benötigen. Ein Beispiel sind die Rhamnolipide: Diese hochwirksamen und zugleich besonders umweltfreundlichen Biotenside werden bereits in Kosmetik- und Reinigungsprodukten eingesetzt und bieten viele weitere Anwendungsmöglichkeiten. Diesen Weg geht Evonik nun konsequent weiter: Mit einem neuen Portfolio von Biopolymeren, die fossile Rohstoffe ersetzen können oder mit der Entwicklung von Anionen-Austausch-Membranen (AEM), die perspektivisch eine Schlüsselrolle in der grünen Wasserstoffwirtschaft spielen sollen.

Der Konzern beschreibt die Innovation Factory ist ein integralen Bestandteil seiner globalen Forschungsstrategie. Sie soll die weltweite Präsenz in führenden Innovationsökosystemen stärken – von Boston (USA) mit dem Cambridge Innovation Satellite für Life Sciences über Singapur mit Biotech-Prozesslösungen bis nach Shanghai (China) mit den Membranaktivitäten. Ziel ist es, Zugang zu neuen Technologien, Talenten und Partnerschaften in relevanten Märkten und Ökosystemen zu schaffen.

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