Ressourceneffiziente Produktion

Evonik entwickelt neues Herstellungsverfahren für Methylmethacrylat

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Evonik komplettiert mit Lima die Palette der im Konzern verfügbaren Synthesewege. Das Unternehmen gehört weltweit zu den führenden Anbietern von Methacrylat-Monomeren, zu denen das MMA zählt. Rund 600.000 t Methacrylat-Monomere kann das Unternehmen an Produktionsstandorten auf drei Kontinenten herstellen.

In der Industrie wird MMA derzeit je nach Region und Rohstoffverfügbarkeit auf unterschiedlichen Wegen hergestellt. Am weitesten verbreitet ist das C3-Verfahren. Als Rohstoff dient hier Aceton, aus seinen drei Kohlenstoffatomen leitet sich der Name C3 ab. Isobuten mit vier Kohlenstoffatomen bildet die Basis des C4-Verfahrens. Das neue Verfahren der Essener gehört mit dem Rohstoff Ethylen zu den C2-Verfahren.

Typische Anwendungen für MMA sind der technische Kunststoff Plexiglas, aber auch Lacke, Bodenbeschichtungen, Klebstoffe und Dentalprodukte. Vor allem die Automobil- und Leuchtenindustrie setzt mit Plexiglas-Formmassen Designideen um. Dank guter Materialeigenschaften wird der Werkstoff auch in der Medizintechnik und für optische Anwendungen genutzt. Daneben findet sich das Material in vielen weiteren Bereichen des täglichen Lebens, wie etwa im Haushalt.

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