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Weil bei Produktumstellungen die Werkzeuge blitzschnell, sogar vollautomatisch gewechselt werden können, kann man sich mit der Transmodul-Transportechnik auf jedes Produkt einstellen. Zudem können mit diesen Transmodulen bestehende TLM-Verpackungsmaschinen an andere Verpackungsaufgaben angepasst werden, an die man ursprünglich nicht gedacht hat.
Dabei bewegt sich der einachsige Roboter auf einem Schienenstrang innerhalb der TLM-Verpackungslinien und ist frei programmierbar. Ab 2014 wird ein neuer Leistungsstandard verbaut, der unter anderem die neue VMS-Steuerungsgeneration Uni 5 beinhaltet. Das einzelne Transmodul hat dann nur noch eine Länge von 600 mm und dadurch eine wesentlich höhere Beschleunigung.
Über die Beförderung der Produkte und Verpackungen hinaus, ist das Transmodul wesentlich für eine weitere Innovation von Schubert. Beim vollautomatischen Werkzeugwechsel besorgt es den Zu- und Abtransport der Werkzeuge.
Hohe Flexibilität auf kleiner Fläche
Die hochflexible TLM-Technologie ist in vielen Industrien zu Hause, u.a. auch in der Getränkeindustrie. Auf der diesjährigen Drinktec wird beispielsweise eine Pickerlinie ausgestellt, auf der TLM-F44-Roboter Flaschen auf TLM-Transmodule gruppieren. In der Getränkeindustrie ist vor allem eine kompakte Bauweise kombiniert mit hoher Flexibilität gefordert.
Das patentierte TLM-Transmodul hat seit seiner Einführung wesentlich zu dieser Anforderung beigetragen. Jüngste Beispiele, die den Nutzen der TLM-Technologie für die Getränkeindustrie unterstreicht, sind beispielsweise eine Anlage zum produktschonenden Kartonieren des Champagners Veuve Clicquot und die Umsetzung von Offline-Verpackungszentren für internationale Brauereien, u.a. für die Carlsberg-Gruppe.
Bei diesem Konzept entpackt eine hochflexible Multipackanlage das auf Europaletten zugeführte Vollgut, um es anschließend wunschgemäß zu verpacken und zu palettieren. Davon unabhängig kann die Inline-Anlage der Brauerei im Standard-Modus produzieren und verpacken.
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