Chemikalienpreise und Rohölentwicklung Engpässe bei Ethylen und Propylen sorgen für Preisanhebungen

Redakteur: Marion Henig

In den vergangenen Wochen haben BASF, Evonik oder Lanxess deutliche Preisanpassungen bekannt gegeben. Besonders die Preiserhöhungen bei den Kunststoffen spiegeln die Verteuerungen entlang der Vormaterialkette wider. Die Preistrends für Rohöl und Kunststoffe sowie einen Überblick über die jüngsten Preisanpassungen in der Chemiebranche finden Sie hier.

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Der Rohölpreis stieg im Monatsdurchschnitt deutlich, zuletzt notierte dieser bei 79 Dollar pro Barrel Brent. Gestützt wird die Entwicklung zum einen durch eine robuste Nachfrage aus Asien, die die Bedarfsschwäche der Industriestaaten weitgehend kompensiert. Zum anderen hat die spekulative Nachfrage spürbar zugenommen. Die OPEC hält ihre Fördermengen weiterhin stabil. Auch mittelfristig dürfte es keine Ausweitung der Quoten geben. Vor diesem Hintergrund wird vorerst mit einer Seitwärtsbewegung um 80 Dollar pro Barrel Brent gerechnet. Eine Korrektur nach unten ist aber im Verlauf des zweiten Quartals 2010 entsprechend den Fundamentaldaten möglich.

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