Nachhaltiger Flugzeugtreibstoff Thyssenkrupp Uhde gewinnt Biomasse-zu-SAF Projekt in Frankreich

Quelle: Thyssenkrupp Uhde 1 min Lesedauer

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Elyse Energy setzt auf die Biotfuel-Technologie, um ab 2029 nachhaltigen Flugzeugtreibstoff (SAF) aus Holzresten und grünem Wasserstoff zu produzieren. Das Biotjet-Projekt soll die Kohlenstoffintensität der Luftfahrt reduzieren und zusätzlich e-Naphtha für den Straßentransport und die chemische Industrie liefern.

Das Projekt in Frankreich soll ab 2029 SAF produzieren, um die Kohlenstoffintensität im Luftfahrtsektor zu reduzieren. (Bild:  Elyse Energy)
Das Projekt in Frankreich soll ab 2029 SAF produzieren, um die Kohlenstoffintensität im Luftfahrtsektor zu reduzieren.
(Bild: Elyse Energy)

Das französische Industrieunternehmen Elyse Energy hat die Biotfuel-Technologie für ein Biomasse-zu-SAF-Projekt in ausgewählt. Ziel ist es, mit Hilfe von grünem Wasserstoff nachhaltigen Flugzeugtreibstoff (SAF) aus nicht mehr verwertbaren Holzabfällen und Holzresten zu produzieren. Planmäßig soll das Biotjet-Projekt 2029 ab SAF produzieren, um die Kohlenstoffintensität im Luftfahrtsektor zu reduzieren. Außerdem soll e-Naphtha für den Straßentransport und für biobasierte chemische Erzeugnisse gewonnen werden. Axens hatte bereits 2024 eine entsprechende Lizenzvereinbarung für Biotfuel abgeschlossen. Das Verfahren kombiniert die Prenflo-Feststoffvergasung von Thyssenkrupp Uhde mit der Gasel-Technologie von Axens (Fischer-Tropsch und Upgrading). Das Basic Engineering wurde im November 2024 abgeschlossen; im Moment läuft die Detail Engineering-Phase.

Die Luftfahrtindustrie gilt als einer der Industriesektoren, in denen die grüne Transformation schwierig durchzuführen ist. In der EU fordert die Refuel EU Aviation Regulation die Nutzung von SAF, beginnend mit einer Quote von 2 % im Jahr 2025. Ziel ist es, bis 2050 alle Flughäfen in der EU auf eine Quote von 70 % SAF zu bringen.

Das Biotjet-Projekt basiert auf dem E-Biotfuel-Konzept. Es kombiniert Biomasse mit der Nutzung von grünem bzw. emissionsarm hergestelltem Wasserstoff, um fortschrittliche Biokraftstoffe bzw. erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (renewable fuels of non-biological origin, RFNBO) gemäß der EU Renewable Energy Directive (RED) zu produzieren. Die Technologie vereint bewährte Prozesse, die von 2020-2021 in einer semi-industriellen Anlage für das Bionext- Konsortium entwickelt und getestet worden sind. Das Konsortium bestand aus Avril, Axens, CEA, IFP Energies Nouvelles, Total Energies und Thyssenkrupp Uhde.

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