PAT Connect 2026
Ein Netzwerk, ein Appell und ein Aufruf für PAT

Von Sarah Junker 7 min Lesedauer

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Die Integration von prozessanalytischen Technologien (PAT) in die pharmazeutische Produktion steht seit Jahren vor großen Herausforderungen. Im Rahmen eines Interviews mit dem Organisations-Komitee der PAT-Connect Konferenz 2026 beleuchtet PROCESS, wo genau es hakt und welche möglichen Lösungsansätze es gibt. Eines wurde deutlich: Ein erfolgreicher Trialog zwischen Herstellern, Betreibern und akademischer Welt ist unerlässlich, um PAT in Prozesse zu integrieren, effektiv zu nutzen und von den Vorteilen zu profitieren.

Die PAT Connect 2026 wird im Kurhaus in Badenweiler stattfinden.(Bild:  Glatt Group)
Die PAT Connect 2026 wird im Kurhaus in Badenweiler stattfinden.
(Bild: Glatt Group)

„PAT ist wie ein wunderschöner, schneller Sportwagen; wir haben einen großen, leistungsstarken Motor – aber die Räder sind so dünn wie die eines Fahrrads. Damit bekommt man keine Traktion auf die Straße“, zitiert Stephan Rüscher, Leiter des Technology Training Centers der Glatt Gruppe, seinen Kollegen Dr. Olivier Paquet-Durand, PAT-Experte der Glatt Gruppe. Mit diesem Bild bringt er ein Dilemma auf den Punkt, das die pharmazeutische Industrie seit über zwei Jahrzehnten begleitet: Prozessanalytische Technologien (PAT) sind leistungsfähig, etabliert und regulatorisch gewünscht – und doch herrscht eine Kluft zwischen Theorie und Praxis. Der Sportwagen steht sinnbildlich für das enorme technologische Potenzial, die Fahrradreifen für fehlendes Prozessverständnis, unklare Messaufgaben, regulatorische Hürden und strukturelle Defizite entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

PAT ist mehr als ein Sensor am Prozess