Kampf um Fluorpolymer-Produktion Ein Jahr nach Ankündigung: Emotionale Demonstration gegen Dyneon-Werkschließung

Quelle: IGBCE 1 min Lesedauer

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Anlässlich des Jahrestags der Bekanntmachung der Schließung des Dyneon-Werks haben sich am 20. Dezember 2023 700 Demonstranten vor dem Zentraltor versammelt. Am 20. Dezember 2022 hatte der Technologiekonzern 3M verkündet, die Produktion von Fluorpolymeren im Chemiepark Gendorf zu schließen.

Anlässlich des Jahrestags der Bekanntmachung der Schließung des Dyneon-Werks haben sich am 20. Dezember 2023 der IGBCE zufolge 700 Demonstranten versammelt. (Bild:  IGBCE / picture alliance / HRSchulz)
Anlässlich des Jahrestags der Bekanntmachung der Schließung des Dyneon-Werks haben sich am 20. Dezember 2023 der IGBCE zufolge 700 Demonstranten versammelt.
(Bild: IGBCE / picture alliance / HRSchulz)

In Gedenken an den Jahrestag der Schließungsankündigung des Dyneon-Werks durch den Technologiekonzern 3M versammelten sich 700 Beschäftigte und Unterstützer vor dem Werkstor. Die Versammlung war geprägt von emotionalen Reden, lauten Forderungen nach Erhalt des Standorts, und symbolischen Aktionen wie einem Sarg mit Dyneon-Aufschrift und einem Sensenmann in 3M-Kostüm. Offizieller Grund für die geplante Schließung ist das drohende Verbot von PFAS in der EU.

Dr. Peter Engel, Betriebsratsvorsitzender der Dyneon betonten die Bedeutung von Fluorpolymeren für die Industrie und kritisierten die Schließung angesichts hoher Umweltstandards in Deutschland. Die Auswirkungen der Schließung wurden auch von weiteren Rednern als bedrohlich für die gesamte europäische Industrie und die nationale Sicherheit dargestellt, während lokale und europäische Politiker zum Handeln aufgerufen wurden. Die Veranstaltung endete mit einem symbolischen Lichterlöschen, um gegen die Entscheidung von 3M zu protestieren.

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