Strategische Partnerschaf Wacker und Gearbox bündeln biotechnologische Kompetenz in der pDNA-Produktion

Quelle: Wacker 2 min Lesedauer

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Die Herstellung von Plasmid-DNA soll effizienter, skalierbarer und nachhaltiger werden. Daran arbeiten Wacker Chemie und Gearbox Biosciences im Rahmen einer neuen strategischen Partnerschaft. Im Mittelpunkt stehen innovative, antibiotikafreie Verfahren, die als Grundlage für moderne Therapien und Impfstoffe dienen sollen.

In San Diego betreibt Wacker mikrobielle Fermentationslinien mit einer Kapazität von bis zu 650 Litern für die Produktion und Aufreinigung von pDNA. Nach erfolgreichem Evaluierungsprozess wird hier voraussichtlich die CDMO-Produktion von antibiotikafreier pDNA erfolgen.(Bild:  Wacker)
In San Diego betreibt Wacker mikrobielle Fermentationslinien mit einer Kapazität von bis zu 650 Litern für die Produktion und Aufreinigung von pDNA. Nach erfolgreichem Evaluierungsprozess wird hier voraussichtlich die CDMO-Produktion von antibiotikafreier pDNA erfolgen.
(Bild: Wacker)

Mit dem Ziel, die biotechnologische Herstellung entscheidend voranzubringen, haben Wacker Chemie und das estnische Unternehmen OÜ Gearbox Biosciences eine strategische Kooperation vereinbart. Gearbox Biosciences ist ein Pionier auf dem Gebiet der antibiotikafreien mikrobiellen Produktion von Biologika. Im Fokus der Zusammenarbeit steht die gemeinsame Entwicklung innovativer Technologien zur Herstellung von Plasmid-DNA (pDNA) – einem Schlüsselmolekül für mRNA-basierte Therapien und Impfstoffe, gen- und zellbasierte Anwendungen sowie vektorvermittelte Therapien.

Plasmid-DNA (pDNA) ist eine zentrale Ausgangskomponente für verschiedene biopharmazeutische Anwendungen. Die aktuellen Herstellungsverfahren stoßen jedoch an Grenzen hinsichtlich Skalierbarkeit, Effizienz und Kosten. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit bündeln Wacker Chemie und Gearbox Biosciences ihre jeweiligen Kompetenzen – Wacker im Bereich der GMP-konformen Produktion von Biologika, einschließlich pDNA, und Gearbox mit Technologien zur antibiotikafreien Plasmidvermehrung – um gemeinsam an Lösungen für diese Herausforderungen zu arbeiten und die Entwicklung neuer Standards in der industriellen Herstellung zu unterstützen.

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Gearbox Biosciences, um die Entwicklung von Technologien zur Herstellung von Plasmid-DNA einer neuen Generation zu beschleunigen“, sagte Ralph Krafczyk, Nukleinsäure-Experte in der Wacker Konzernforschung. „Diese Zusammenarbeit unterstreicht unser Engagement, unsere Plasmitec-Toolbox kontinuierlich weiterzuentwickeln. Damit können wir unseren Kunden, die innovative Therapien entwickeln, um das Leben von Patienten weltweit zu verbessern, einen noch größeren Nutzen bieten.“

Wacker hat bereits ein antibiotikafreies System zur Herstellung rekombinanter pharmazeutischer Proteine entwickelt, das auf seiner Esetec-Plattform (E. coli-Sekretionstechnologie) basiert. Das gemeinsame Projekt mit Gearbox konzentriert sich auf innovative Abläufe zur antibiotikafreien Produktion von Plasmid-DNA und schwer herstellbaren pDNA-Produkten. Mit ihren sich ergänzenden Stärken zielen die beiden Partner auf die Bereitstellung von Lösungen ab, die nachhaltiger sind als die derzeitigen Technologien und gleichzeitig mehr Tempo und eine höhere Qualität bieten.

Die Zusammenarbeit ist bereits im Gange; zu den ersten Meilensteinen gehört die Evaluierung der Pop-Out-Plasmid-Technologie von Gearbox Biosciences unter Einsatz der Plastmitec-Toolbox. Beide Partner haben sich zum Ziel gesetzt, eine Kultur der Innovation und Zusammenarbeit zu fördern, um die Herstellung von Biologika voranzutreiben, die Verfügbarkeit von Rohstoffen für die Entwicklung und Anwendung von Therapien der nächsten Generation zu verbessern und die klinische Umsetzung von der Forschung bis zum Patienten zu erleichtern. Das kürzlich eröffnete Wacker Biotechnology Center am zentralen Forschungs- und Entwicklungsstandort München soll dafür für die passenden Voraussetzungen bieten.

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