Chemie-Logistik Neuer Schiffsanleger optimiert Naphtha-Entladung in NRW

Quelle: EDL 1 min Lesedauer

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Im Auftrag eines internationalen Chemiekonzerns hat EDL einen neuen Schiffsanleger in Nordrhein-Westfalen realisiert. Die modernisierte Infrastruktur ermöglicht eine effizientere und sichere Entladung von Naphtha und soll die Anbindung an den Schiffsverkehr deutlich verbessern.

In vier Module geteilt, wurde die Konstruktion mittels mehrerer Schubschiffverbände über den Rhein transportiert.(Bild:  EDL)
In vier Module geteilt, wurde die Konstruktion mittels mehrerer Schubschiffverbände über den Rhein transportiert.
(Bild: EDL)

Der Leipziger Anlagenbauer EDL hat Ende 2024 ein Projekt zur Planung eines modernen Schiffsanlegers in Nordrhein-Westfalen erfolgreich abgeschlossen. Der Auftraggeber ist ein weltweit agierender Chemiekonzern.

Um die Anlieferung der benötigten Rohstoffe per Schiff und insbesondere die Entladung der Schiffe effizienter zu gestalten, wurde im Rahmen des Projektes der bestehende Schiffsanleger (Ponton 2) durch einen neuen, ca. 160 m langen Jetty für insgesamt vier Verladearme ersetzt und mit einem neuen Verladearm für die Entladung von Naphtha ausgerüstet. Auf beiden Seiten des Jetty können Schiffe mit einer Länge von bis zu 135 Metern anlegen und entladen werden.

Mithilfe der neuen Verladebrücke können nun größere Mengen an Rohstoffen effizient und sicher entladen werden. Der Leistungsumfang der EDL beinhaltete den Abriss des bestehenden Schwimmpontons, Basic- und Detail-Engineering, Koordinierung der Projektpartner sowie die Beschaffung des neuen Schiffsanlegers. Dieser wurde als Stahltragwerkskonstruktion auf gerammten Gründungspfählen errichtet und u.a. mit Anlegedalben, Rohrleitungen, einem hydraulischen Schiffsverladearm, einer AwSV-Auffangwanne, Feuerlöschmonitoren und einem Sicherheitsrettungsboot/Davit ausgerüstet. Zudem erfolgten Demontagearbeiten an Land und entsprechende Einbindungen für Produkt- und Betriebsmittelleitungen. Das Projekt wurde gemeinsam mit einer auf Wasserbau spezialisierten Firma aus Deutschland realisiert.

Die Stahlkonstruktion des Schiffsanlegers einschließlich Verladearm und Rohrleitungen mit einem Gesamtgewicht von ca. 1100 Tonnen wurde in den Niederlanden gefertigt. In vier Module geteilt, wurde diese Konstruktion mittels mehrerer Schubschiffverbände über den Rhein zum Zielhafen transportiert.

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