Kreislaufwirtschaft mit Algen
Echtes Grün: Der Algen-Reaktor bringt den CO2-Kreislauf

Von Dominik Stephan 2 min Lesedauer

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Retten ausgerechnet Algen das Klima? Immerhin ist die Photosynthese dieser Organismen wesentlich effizienter als etwa bei Landpflanzen. Algen binden zehnmal mehr Kohlendioxid (CO₂) als ihre Verwandten auf dem Trockenen – da liegt der Gedanke eines Algenbioreaktors nahe.

Erweiterte Realität: Augmented-Reality-Anwendung für mobile Endgeräte(Bild:  Festo SE & Co. KG)
Erweiterte Realität: Augmented-Reality-Anwendung für mobile Endgeräte
(Bild: Festo SE & Co. KG)

Wie klappt es mit der klimaneutralen Kreislaufwirtschaft? Vielleicht ausgerechnet mit Algen: Diese ganz besonderen Organismen sind wahre Photovoltaik-Champions. Schon in der Natur binden sie binden zehnmal mehr Kohlendioxid (CO2) als Landpflanzen, in Bioreaktoren mit entsprechender Sensorik, Regelungstechnik und Automatisierung könnte die Effizienz der Algen auf das Hundertfache gesteigert werden. Wie das aussehen könnte, das will der Automatisierungsspezialist Festo im Forschungsprojekt Photobioniccell zeigen.

„Wir müssen die Natur in die Automatisierungstechnik integrieren. Nur, wenn Technologie und Biologie verschmelzen, können wir den Klimawandel bewältigen und die Kreislaufwirtschaft real werden lassen. Durch die Kultivierung von Biomasse im großen Stil durch unsere Automatisierungstechnik leistet Festo dazu einen wichtigen Beitrag“, erklärte dementsprechend Dr. Nina Gaißert, Corporate Portfolio Projects and Biotech Automation von Festo im Vorfeld der HMI.

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