gesponsertTablettenpresse „Wir entwickeln für High-End-Anwendungen“

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Seit mehr als 40 Jahren entwickelt das chinesische Unternehmen Dr. Pharm Maschinen und Anlagen zur Dosierung fester Substanzen für die pharmazeutische Industrie. Die diesjährige Achema nutze das Unternehmen um seine neuste Entwicklung vorzustellen: die Tablettenpresse GZP-460.

PROCESS-Redakteurin Manja Wühr im Gespräch mit Lei Zhang, stellvertretender Geschäftsführer bei Beijing Hanlin Hangyu Technology Development (Dr. Pharm).(Bild:  Beijing Hanlin Hangyu Technology Development)
PROCESS-Redakteurin Manja Wühr im Gespräch mit Lei Zhang, stellvertretender Geschäftsführer bei Beijing Hanlin Hangyu Technology Development (Dr. Pharm).
(Bild: Beijing Hanlin Hangyu Technology Development)

Auf der Achema haben wir mit Lei Zhang über die neuste Entwicklung aus dem Hause Dr. Pharm gesprochen. Der studierte Maschinenbauer ist stellvertretender Geschäftsführer des Unternehmens und hauptsächlich für die Entwicklung von Geräten und Technologien des Unternehmens verantwortlich. Beijing Hanlin Hangyu Technology Development Inc. (Dr. Pharm) wurde 1999 mit Hauptsitz in Peking gegründet und rüstet die Pharmaindustrie mit Maschinen und Anlagen zur Dosierung fester Substanzen aus. Der Firmengründer und Vorstandsvorsitzende, Lu Yong Sheng, ist seit den 80er Jahren, also seit mehr als 40 Jahren, in der Entwicklung und Technologieforschung von Abfüllmaschinen für Hartkapseln und Tablettenpressen tätig. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 600 Mitarbeiter und verfügt über drei Fabriken weltweit, Peking, Tianjin und Kalifornien, USA.

Funktionalität ohne Kompromisse

In Frankfurt hat Dr. Pharm die neue Tablettenpresse GZP-460 vorgestellt. „Die Tablettenpresse verfügt über eine Walze mit größerem Durchmesser. Dies ermöglicht eine längere Kompressionszeit bei gleicher Rotationsgeschwindigkeit, was zu einer besseren Formgebung der Tablette führt“, ist Zhang überzeugt. Ein weiteres Highlight der Presse: Mithilfe einer Flüssigkeitskühlung des Revolverkopfes lässt sich die Temperatur anpassen. „Das ist ein großer Vorteil bei der Herstellung hitzeempfindlicher Medikamente“, verspricht Zhang.

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Mehr Leistung dank Direktantrieb: Der Motor treibt den Revolverkopf der GZP-460 direkt an, wodurch ein breiteres Spektrum der Drehzahlen erzielt wird. So kann die Tablettenpresse bei Überlastung mit gedrosselter Geschwindigkeit weiter produzieren. Aber auch die Wartung profitiert vom Direktantrieb. Schließlich muss kein Getriebe mehr gewartet werden.

Zudem zeichnet sich die neue Maschine durch hohe Flexibilität aus: So können auf einer Maschine verschiedene Pulverzuführsysteme, beispielsweise mit einem, zwei oder drei Flügeln, installiert werden. Dadurch lässt sich die Tablettenpresse an die komplexen und sich ändernden Pulveranforderungen der Produzenten anpassen. Zudem kann mit der multifunktionalen Innovation die Produktion von einschichtigen Tabletten, zweischichtigen Tabletten und ringförmigen Tabletten auf einer Maschine realisiert werden.

Trotzt aller Funktionalität macht die GZP-460 keine Kompromisse bei der Qualität: Die Tablettenpresse erkennt automatisch die Parameter des vorgelagerten Pulvers und empfiehlt entsprechende Tablettierungsparameter, sodass der Anwender eine verbesserte Arzneimittelqualität und maximale Produktionseffizienz erzielen kann.

Digitalisierung macht den Unterschied

„Die Digitalisierung ist der Entwicklungstrend der Zukunft und hat daher bereits in der frühen Phase des Projekts eine große Bedeutung gespielt“, berichtet der Entwicklungsexperte Zhang. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Daten: Das umfasst prozessbezogene Daten, wie Dosierposition, Pressraddaten, Presskraftdaten ebenso wie tablettenbezogene Daten, wie Gewicht oder Härte, sowie anlagenbezogene Daten, wie Führungsverschleiß oder Stempeldaten. All diese Daten können erfasst, aufgezeichnet und entsprechend übertragen werden.

„Mithilfe der Digitalisierung können wir einen Unterschied in der Fernwartung machen“, erklärt Zhang. „Die Maschinen erfassen ihren Betriebszustand digital, was es uns ermöglicht, eine Remote-Analyse und Fehlerdiagnose der Ausrüstung durchzuführen“, so Zhang weiter. Gleichzeitig kann Dr. Pharm gezielte Vorschläge zur Optimierung des Betriebs und der Wartung der Tablettenpresse machen. Diese Hinweise beruhen schließlich auf der tatsächlichen Nutzungssituation des Betreibers. „Wir haben damit technische Ferndienste für die Anwender auf Basis der Digitalisierung realisiert“, erzählt Zhang. So konnte das Unternehmen während der Corona-Pandemie technische Ferndienste anbieten, da die Reisebeschränkungen einen Service vor Ort nicht zuließen.

Dr. Pharm auf der Achema: „Wir haben unsere Produkte für High-End-Anwendungen in EU-Ländern, dem nordamerikanischen Markt und anderen Regionen entwickelt und wollen das hier in Frankfurt einem internationalen Publikum zeigen“, erklärt Zhang zum Abschluss.

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