Rekordauftrag für Siemens

Dosiertechnik für den größten Kraftwerkspark der Welt

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Finanzierung durch 17 Banken

Deutsche Bank, HSBC und KfW IPEX-Bank strukturieren und arrangieren zusammen die Hermes-gedeckten Finanzierungen für die drei Gas- und Dampfkraftwerke in Ägypten. Das Fremdkapital in Höhe von insgesamt 3,5 Mrd. EUR stellt ein Konsortium bestehend aus 17 internationalen Banken bereit. Der Auftrag aus Ägypten ist für Exporteur Siemens der größte seiner Firmengeschichte. Die Gesamtinvestitionskosten für die drei Kraftwerke belaufen sich auf 6 Mrd. EUR.

Deutsche Bank, HSBC und KfW IPEX-Bank treten bei der Finanzierung gemeinsam als Coordinating Initial Mandated Lead Arranger (CIMLA) auf. Die Banken waren hierfür von der staatlichen Egyptian Electricity Holding Company (EEHC) mandatiert worden. Gemeinsam agieren die CIMLAs auch als Joint Bookrunner für die Syndizierung des Hermes-gedeckten Finanzierungsvolumens, bei dem die Deutsche Bank die Rolle des Coordinating Bookrunners und die KfW IPEX-Bank die Rolle des Hermes- und Facility-Agenten übernimmt. Während die Deutsche Bank die Umwelt- und Sozialprüfung für die Kraftwerke Beni Suef und Burullus koordiniert, fungiert HSBC als Umweltkoordinator für New Capital.

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Ägypten garantiert für die Kredite

Trotz Größe und Komplexität des Geschäfts war die Finanzierung schnell klar: Nach einem auf der Sharm-El-Sheikh-Konferenz im März 2015 von Siemens und Ägypten unterschriebenen Memorandum of Understanding und dem darauf folgenden Staatsbesuch des ägyptischen Präsidenten Al-Sisi in Deutschland wurden die CIMLAs im Juni 2015 mandatiert. Bereits im November 2015 wurden die Kreditverträge für das erste Projekt Beni Suef unterschrieben. Nun folgte im März 2016 der Financial Close für die beiden weiteren Kraftwerke Burullus und New Capital. Die Kredite sind mit einer Garantie des ägyptischen Finanzministeriums (Ministry of Finance of the Arab Republic of Egypt) versehen.

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