Brandschutz DMT und Westfalen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur Silobrandbekämpfung
Die Tüv Nord-Tochter DMT und das Energieversorgungsunternehmen Westfalen haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, um bei Silobränden in kürzester Zeit große Mengen Inertgas und aufwändige technische Ausrüstung wie Verdampfer und entsprechende Sicherheitseinrichtungen bereitzustellen.
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Essen – Silobrände erfordern Brandbekämpfungsmaßnahmen, bei denen selbst große Berufsfeuerwehren sachverständige Unterstützung hinzuziehen. Das liegt u.a. daran, dass den Feuerwehren teilweise die Erfahrung zur Bekämpfung solcher speziellen Brände, zumeist unter Einsatz von Stickstoff, fehlt. Oft mangelt es auch am notwendigen Mess-Equipment wie hochauflösende Infrarotkamera, hochpräzise Kohlenmonoxid- und Sauerstoffmessgeräte.
Um für den Ernstfall gut gerüstet zu sein, haben DMT und Westfalen eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die ein ganzes Paket gemeinsamer Dienstleistungen rund um den Branschutz für Siloanlagen umfasst. Auf Grundlage dieser Vereinbarung können im Brandfall in kürzester Zeit ausreichende Gasmengen inklusive der gesamten technischen Sicherheitsausrüstung bereitgestellt werden. Der Kooperationsvertrag wurde am 25. September von Heinz Gerd Körner, Vorsitzender der DMT-Geschäftsführung, und Bernd Balink, Leiter des Bereichs Gase Inland bei Westfalen, in Essen unterzeichnet.
Darüber hinaus bieten DMT und Westfalen im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes gemeinsame Dienstleistungen an. „So kann auf Grundlage der DMT-Informationen Westfalen schon im Vorfeld ausreichende Inertgasmengen mit zugehöriger Ausrüstung für die jeweilige Siloanlage vorhalten und dem Silobetreiber im Ernstfall rasch zur Verfügung stellen“, erläutert Balink.
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