Abwärme Die Rückgewinnung von Kompressoren-Abwärme lohnt sich

Redakteur: Sonja Beyer

Wärmerückgewinnung macht es möglich, Energiebedarf und -kosten zu senken: Bis zu 94 Prozent der Energie, die einen Kompressor antreibt, lässt sich als Abwärme weiter nutzen.

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Coburg – Mit Hilfe von Wärmerückgewinnung können Betreiber von Kompressoren deren Energiebedarf und -kosten senken. Laut Angaben des Herstellers Kaeser Kompressoren stehen nämlich bis zu 94 Prozent der Energie, die in den Antrieb fließt, als Wärme zur Zweitnutzung bereit. Bei luft- und fluidgekühlten Schraubenkompressoren finden sich beispielsweise 72 Prozent der eingesetzten Energie als Wärme im Kühlfluid, 13 Prozent in der erzeugten Druckluft und bis zu 9 Prozent im Wärmeverlust des Elektromotors. Bei vollgekapselten Schraubenkompressoren soll sich auch dieser Energieanteil mit gezielter Kühlung zurückgewinnen lassen.

Bereits ein einzelner Schraubenkompressor kann die Energieeffizienz erhöhen: Durch Abwärmenutzung und Ersatz des entsprechenden Energieträgers spart ein 15-kW-Kompressor bei 1000 Betriebsstunden jährlich rund 790 Euro Heizöl- oder rund 740 Euro Erdgaskosten ein und vermeidet gleichzeitig etwa 4,8 bzw. 3,8 Tonnen CO2-Emissionen.

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