Dechema-Forum Die Möglich-Macher der Dechema: Wo Forschung und Wissenschaft die Praxis trifft

Ein Gastkommentar von Dr. Kathrin Rübberdt Bereichsleiterin Wissenschaft & Industrie, DECHEMA e.V.

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Vernetzen, moderieren, manchmal auch dolmetschen – kurz, Zusammenarbeit zwischen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie gestalten. Hier sieht unsere Gastkommentatorin Dr. Kathrin Rübberdt die Aufgaben und Stärken der Dechema.

Dr. Kathrin Rübberdt ist Bereichsleiterin Wissenschaft & Industrie der Dechema. (Bild:  Dechema)
Dr. Kathrin Rübberdt ist Bereichsleiterin Wissenschaft & Industrie der Dechema.
(Bild: Dechema)

Greifen Sie auch auf Anglizismen zurück, wenn das passende deutsche Wort noch nicht erfunden ist? So wie die „Community“ mit „Gemeinschaft“ nur unzureichend übersetzt ist, sucht auch der „Enabler“ noch nach seinem passgenauen deutschen Pendant. Ich plädiere für die Aufnahme des „Möglich-Machers“ in den Duden!

Wie werden aus Ideen Innovationen? Indem die Übertragung aus der Forschung in die Praxis über mehrere Stufen – und meist mit vielen Beteiligten – gelingt. Wie wird aus einer These ein Konzept? Indem sie aus mehreren Perspektiven geprüft, diskutiert und weiterentwickelt wird.

Das passiert selten „ganz von allein“. Eine einzelne eng umrissene Fachcommunity kommt in der Regel gut ohne Unterstützung zurecht – man kennt sich, spricht die gleiche Sprache und betrachtet die Welt in ähnlicher Weise. Je größer der Kreis der Stakeholder und je unterschiedlicher ihre Verortung, desto komplexer wird jedoch der Austausch.

Dafür werden „Möglich-Macher“ gebraucht, die die Akteure vernetzen, als Moderator und manchmal Dolmetscher fungieren und die Zusammenarbeit aktiv gestalten. Die Dechema erfüllt diese Funktion unter anderem, indem sie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie aus unterschiedlichsten Disziplinen in ihren Strukturen den Austausch ermöglicht und die entstehenden Ideen und Initiativen aktiv vorantreibt. Wenn wir in den letzten zwölf Monaten diese Strukturen auf den Prüfstand gestellt und neu geordnet haben, dann ist genau das das Ziel: Neue Lösungen aus chemischer Technik und Biotechnologie nicht nur im geschlossenen Kreis zu diskutieren, sondern den Weg zu ihrer praktischen Anwendung zu ebnen. Wenn heute Realität wird, was vor einigen Jahren noch wie Science Fiction klang – elektrische Cracker, Schaumstoff aus CO2, Impfstoffentwicklung innerhalb weniger Monate – was wird morgen möglich sein? Lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden!

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