Geschäftsklima Tiefpunkt der Krise in der Chemie scheint überwunden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die von der Energiekrise gebeutelte deutsche Chemieindustrie hat nach Einschätzung des Ifo-Instituts wohl das Schlimmste hinter sich. Das Geschäftsklima in der Branche habe sich im März weiter aufgehellt, teilte das Institut am 16. April mit.

Das Geschäftsklima in der Chemiebranche hatt sich im März weiter aufgehellt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Das Geschäftsklima in der Chemiebranche hatt sich im März weiter aufgehellt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Auftragslage der Chemiebranche lässt zwar noch zu wünschen übrig, doch der Tiefpunkt der Krise scheint laut Branchenexpertin Anna Wolf vom Ifo-Institut überwunden zu sein.

Das Geschäftsklima für die Chemie stieg auf minus 10,5 Punkte, nach minus 15,5 Punkten im Februar. Dabei verbesserten sich die Geschäftserwartungen stark: Dieser Indikator stieg von minus 14,9 Punkten auf minus 2,9 Punkte.

Die Chemieunternehmen hätten im Februar kräftige Produktionszuwächse von preisbereinigt 4,6 % gegenüber Januar verzeichnet, schrieb das Ifo unter Verweis auf Daten des Statistischen Bundesamts. Auch im März seien die Produktionspläne in der Chemie expansiv gewesen. Der Beschäftigungsabbau in der Branche habe sich verlangsamt. „Nachfrageimpulse erwarten die Chemieunternehmen vor allem vom Export.“

Die Chemie- und Pharmabranche ist Deutschlands drittgrößte Industriebranche nach dem Auto- und Maschinenbau. Ihr macht neben den gestiegenen Energiepreisen die schwache Konjunktur zu schaffen. Im vergangenen Jahr sank der Umsatz laut dem Verband der Chemischen Industrie um gut zwölf Prozent auf 229,3 Milliarden Euro. Am 15. April begannen mit Gesprächen auf regionaler Ebene Tarifverhandlungen für die rund 585.000 Branchenbeschäftigten.

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