Krisenfeste Wasserwirtschaft Der Saboteur im Wasserwerk: Wie resilient ist unser Wasser?
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Wasser, Verkehr, Energie: Die kritische Infrastruktur hält die arbeitsteilige Gesellschaft zusammen. Dadurch ist sie aber auch ein potenzielles Ziel für Angreifer und Saboteure. Und Deutschland hat wenig Vertrauen in die Sicherheit der Wasserversorgung, zeigen aktuelle Zahlen...
Wasser ist Leben – doch wenn es um die Sicherheit dieses lebenswichtigen Gutes geht, sehen die Deutschen schwarz: 63 Prozent halten Deutschland auf Krisen in der Wasserversorgung eher schlecht oder gar nicht vorbereitet, zeigte der IFAT Circularity Monitor, eine repräsentative YouGov-Umfrage im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Sorge gilt insbesondere der physischen Sabotage (67 Prozent) oder Cyberangriffen (66 Prozent). Galten bisher die Sorgen der Wasserwirtschaft der Einhaltung von Grenzwerten und der sicheren Versorgung mit sauberem Wasser kommen in unsicheren Zeiten ganz neue Aufgaben auf die Betreiber zu.
"Der Schutz der Wasserversorgung muss sicherheitspolitisch neu gedacht werden “, sagt Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz. „Gerade im Sinne einer Green Defense gehört die Resilienz kritischer, nachhaltiger Infrastrukturen – einschließlich ihres Schutzes vor Sabotage und Cyberangriffen – ins Zentrum der nationalen Sicherheitsstrategie.“
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