Digitales Dokumentenmanagement
Datenflut und Formulare – Wie die Dokumentation in der Pharmaproduktion digital wird

Ein Gastbeitrag von Anton Neuber; CEO, handshake 6 min Lesedauer

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Papierberge gehören in der GMP-Dokumentation einfach dazu – die Meinung ist immer noch weit verbreitet. Und viele Pharmaunternehmen verstehen unter Digitalisierung Paper-on-Glass-Systeme. Ein digitalisierter Formularprozess zeigt, dass GMP nicht immer „Give more Paper" heißen muss.

Dokumentation in der Pharmaproduktion: Im Beitrag geht es um einen bereits erprobten Digitalisierungsansatz. (Bild: ©  FAMILY STOCK - stock.adobe.com)
Dokumentation in der Pharmaproduktion: Im Beitrag geht es um einen bereits erprobten Digitalisierungsansatz.
(Bild: © FAMILY STOCK - stock.adobe.com)

Ordner voll Papier, Excel-Listen und von Hand ausgefüllte Formulare und Protokolle – so sieht die Realität in vielen pharmazeutischen Produktionsbetrieben immer noch aus. Die leicht ironische Abkürzung von GMP = Give more Paper, verdeutlicht die zentrale Rolle der Dokumentation im Pharmazeutischen Qualitätssystem. Reinigungs- und Sterilisationsprotokolle, Chargenprotokolle, SOPs, Produktfreigaben aber auch technische Dokumente wie Anlagendokumentation, Raumbücher, Wartungs- und Kalibrieranweisungen und vieles mehr, müssen erstellt und verwaltet werden.

Der Weg zur digitalen Produktion

Wer sich mit dem Gedanken trägt, seine GxP-relevante Dokumentation zu digitalisieren, sollte einige Aspekte beachten. Vor allem erfordert die erfolgreiche Umsetzung von Digitalisierungsprojekten eine präzise Zielsetzung: