Kreislaufwirtschaft Covestro investiert weltweit 100 Millionen Euro in Innovationszentren

Quelle: Covestro 2 min Lesedauer

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Im Rahmen einer Modernisierungsoffensive will Covestro die Infrastruktur zur Entwicklung nachhaltiger Zukunftstechnologien in allen Regionen stärken. Der Fokus liegt auf der Digitalisierung und zukunftsweisenden Technologien, um die vollständige Kreislaufwirtschaft zu realisieren.

Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen nach den Plänen von Covestro eine vollständige Kreislaufwirtschaft näher bringen.(Bild:  Covestro)
Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen nach den Plänen von Covestro eine vollständige Kreislaufwirtschaft näher bringen.
(Bild: Covestro)

Der Kunststoffhersteller Covestro investiert rund 100 Millionen Euro in seine globale Infrastruktur und Anlagen für Forschung und Entwicklung. Über den Zeitraum von drei Jahren bis 2025 will das Unternehmen damit seine künftige Wettbewerbsfähigkeit in einem herausfordernden Umfeld stärken. Die Investitionen konzentrieren sich dabei auf Zukunftstechnologien, die die Umsetzung einer vollständigen Kreislaufwirtschaft vorantreiben.

Die Digitalisierung des Bereichs Forschung und Entwicklung bildet dabei einen wichtigen Baustein auf diesem Weg. Um das Ziel einer vollständigen Kreislaufwirtschaft zu erreichen, investiert Covestro in seine Innovationszentren weltweit. Labore und Technika erhalten eine modernisierte Technologieinfrastruktur für den Kundenservice, automatisierte Systeme und neue digitale Lösungen.

Eines der Beispiele für F&E-Investitionen und bereichsübergreifende Zusammenarbeit bei Covestro ist die weltweit nutzbare Expertise zu In-Mold-Coating (z. B. Direktbeschichtungen). Die wichtigsten Anlagen in diesem Bereich wurden erst kürzlich in Leverkusen und an anderen zentralen F&E-Standorten erweitert. Um die Prozesstechnologie weiterzuentwickeln, hat das Unternehmen eine End-to-End-Digitalisierung zur Erfassung aller prozessrelevanten Daten implementiert. Im herausfordernden Wettbewerbsumfeld der Automobilindustrie sollen Innovationen in der In-Mold-Coating-Technologie hochwertige Oberflächen für ein modernes Automobildesign ermöglichen und zu einer effizienteren Automobilproduktion beitragen.

Ein weiterer Teil der Investitionsstrategie von Covestro sind die Hochleistungsrechner (HPCII) am Standort Leverkusen. Damit setzt das Unternehmen auf die nächste Ausbaustufe der technologischen Evolution zu einem Innovationsinkubator für die Kreislaufwirtschaft. Mithilfe der Hochleistungsrechner lassen sich chemische Prozesse simulieren und Forschungsprozesse schneller und nachhaltiger umsetzen. Sie werden u.a. bei der Simulation von Prozessen in der Herstellung von Schaumstoffen für Kühlschränke eingesetzt, die eine größere Energieeffizienz und verbesserte Kühlketten in Endprodukten ermöglichen.

Auch vom chemische Recycling verspricht sich Covestro viel. Damit lassen sich dem Unternehmen zufolge große Mengen des ursprünglichen Materials zurückgewinnen. Ein Beispiel dafür ist das Projekt Evocycle CQ Mattress. Gemeinsam mit Partnern hat der Konzern eine Technologie zur Chemolyse von Polyurethan-Weichschaumstoffen aus gebrauchten Matratzen entwickelt. Hierbei werden die Hauptbestandteile – Polyol und das Vorprodukt des Isocyanats TDI – zurückgewonnen. Auf diese Weise lassen sich gebrauchte Matratzenschäume direkt wieder in neue Polyurethan-Bausteine umwandeln.

Infrastruktur und Standorte weltweit sollen von Investitionen profitieren

Covestro hat außerdem angekündigt unter anderem in die Laborinfrastruktur am Standort Leverkusen investieren zu wollen. Schwerpunkt in den Laboren ist die Anwendungstechnik für Lacke und Klebstoffe in Kernindustrien wie Automobil und Bau, aber auch in Spezialbereichen wie Lichtlenkung und medizinischen Anwendungen.

In den USA investiert das Unternehmen in eine Reihe von Modernisierungen und technischen Verbesserungen am Hauptsitz in Pittsburgh, Pennsylvania. Mit kontinuierlichen Investitionen in die F&E-Einrichtungen will Covestro Potenziale auf dem US-Markt erschließen und eine höhere Wertschöpfung für US-Kunden erreichen.

Auch im Innovationszentrum in Shanghai, China, wurden in den vergangenen Monaten bedeutende Investitionen in die Infrastruktur und die Digitalisierung getätigt, um das Portfolio für innovative Lösungen für die Automobil- und Elektronikindustrie weiter auszubauen.

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