Medizinische Miniaturisierung Covestro entwickelt Polycarbonat für dünnwandige Produkte in der Medizintechnik
Für dünnwandige Anwendungen in der Medizin hat Covestro das Polycarbonat Makrolon Rx2235 auf den Markt gebracht. Das neue medizinische Produkt verfügt laut Hersteller über eine gute Fließfähigkeit und eignet sich somit für Anwendungen zur Verabreichung von Medikamenten oder zum Einsatz in der Chirurgie, zum Beispiel für Produkte, die am Körper getragen werden wie Pen-Spritzen und Infusionssets.
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Leverkusen – Der wachsende Miniaturisierungstrend im Gesundheitswesen wirkt sich nicht zuletzt auf das Produktdesign in diesem Segment aus. Die Folge sind immer kleinere Medizinprodukte mit einem nahtlosen, unauffälligen und leichtgewichtigen Design. Hierfür werden Werkstoffe mit exzellenten Fließeigenschaften benötigt, die für dünnwandige Anwendungen geeignet sind.
Das neue Polycarbonat von Covestro gibt Herstellern mit seiner hohen Transparenz und Robustheit die Möglichkeit, dünnwandige Produkte mit besonderen Designs und Eigenschaften zu entwickeln, so Pierre Moulinié, globaler Technologieleiter Gesundheit im Segment Polycarbonates. Er fügt hinzu, dass dank dünnerer Wände und stärkerer Kavitation mehr Material und somit auch Kosten eingespart werden können.
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Makrolon Rx2235 Polycarbonat ist biokompatibel gemäß den Prüfkriterien der ISO 10993-1 und eignet sich für Medizinprodukte, die mit Hilfe von Gammastrahlen oder Ethylenoxid sterilisiert werden. Es ergänzt das bereits existierende Polycarbonat Makrolon 2258, das sich ebenfalls zur Anwendung im medizinischen Bereich eignet. Dieser Typ erlaubt die EtO- und Dampfsterilisation, ist biokompatibel gemäß verschiedener ISO 10993-1 Prüfkriterien und bietet eine niedrige Viskosität sowie gute Entformbarkeit.
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