CO2-Emissionen CO2-Emissionen im Produkt-Lebenszyklus unter der Lupe
Nicht nur die Produktion selbst, sondern auch Rohstoffe und Vorprodukte sowie Transport und Entsorgung der Produkte verursachen CO2-Emissionen. Deshalb berücksichtigt die CO2-Bilanz der BASF den gesamten Produkt-Lebenszyklus.
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Ludwigshafen — Die BASF erstellt für ihre Produkte regelmäßig eine CO2-Bilanz, die nach dem Lebenswegprinzip den gesamten Lebenszyklus unter die Lupe nimmt. Dafür werden nicht nur die Emissionen an den unternehmenseigenen Standorten, sondern auch die Rohstoffe und Vorprodukte samt ihrer Herstellung und ihrem Transport sowie die Entsorgung aller Chemieprodukte bilanziert. Das Ergebnis der Bilanz für 2008 ist positiv: Demnach standen den Emissionen aus Rohstoffen, Vorprodukten, Produktion und Entsorgung, die insgesamt 90 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausmachten, etwa dreimal so hohe Einsparungen bei Verwendung der Produkte gegenüber, insgesamt 287 Millionen Tonnen CO2.
Die größten Einsparungen, etwa 250 Millionen Tonnen, ermöglichten laut Unternehmen Produkte wie Dämmstoffe und Zementadditive für den Sektor Bauen und Wohnen. Kunststoffe für den Automobilleichtbau oder Nitrifikationsinhibitoren für die Landwirtschaft leisteten ebenfalls einen wichtigen Beitrag. Das ermittelte Verhältnis zwischen CO2-Einsparungen und Emissionen von 3:1 will das Unternehmen langfristig beibehalten bzw. verbessern und dazu über 400 Millionen Euro für F&E aufwenden. Auch die Energieeffizienz soll steigen, indem bis 2020 die spezifischen Emissionen von Treibhausgasen pro Tonne Produkt um 25 Prozent gesenkt werden.
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