Fässer und Transportsysteme Chemikalien ohne Rückstand überführt
Bevor flüssige oder pulverförmige Chemikalien in die Produktion fließen, müssen sie häufig in Fässern gelagert werden. Sind diese Stoffe dann noch als Gefahrenquelle deklariert, unterliegen die Behälter besonderen Anforderungen. An speziell angefertigte Transportsysteme angedockt, steht einer sicheren Überführung der Chemikalien in Rührwerksbehälter nichts mehr im Wege.
Anbieter zum Thema

Bei hygienischen und sicherheitsrelevanten Lagervorgängen in der pharmazeutischen und chemischen Industrie führt oft kein Weg an Deckelfässern vorbei. Die bei dem Hersteller Bolz Intec verwendeten Werkstoffe aus Chrom-Nickel-Stahl sind rostfrei lichtbeständig, geruchs- und geschmacksneutral sowie diffusionsecht. Die Einsatzgebiete der Fässer machen auch vor dem Gefahrgutbereich nicht halt.
Für Edelstahlfässer spricht die hohe Strapazierbarkeit des Materials. Hinzu kommen Faktoren wie gute und sichere Lagerfähigkeit, Dichtigkeit und leichter Transport sowie einfache Reinigung und Wiederverwendbarkeit. Im Vergleich zu Kunststofffässern gibt es z.B. für Havarien spezielle Behälter (Fass im Fass). Nach GMP- und HACCP-Richtlinien gefertigt, ist jedes Fass von Bolz Intec uneingeschränkt in der Lebensmittel-, Pharma-, Chemie- oder Kosmetikindustrie einsetzbar.
Die rückstandlose Entleerung von Fässern mit pulvrigem oder zähfließendem Inhalt verursacht gerade in hygienesensiblen Bereichen einen hohen Aufwand an Reinigung, zum anderen besteht eine große Kontaminationsgefahr intern und extern. Somit sind Produktrückstände im Fass ein Risiko sowohl in Bezug auf die Sicherheit als auch unter wirtschaftlichen Aspekten. Speziell hierfür steht das Bolz Intec Transport- und Entleersystem (Bite) zur Verfügung. Hier wurde der Totraum zwischen dem Entleerkonus und dem Fass optimal minimiert, wodurch bei richtiger Anwendung und Vorbereitung die Kontaminationsgefahr ausgeschlossen ist.
Ungehinderter Produktfluss
Das Bite besteht aus einem Fass mit Anschlussteil – einer Abdeckhaube und einem Spannring. Der Trichter mit einer Klappe in verschiedenen Systemen wird mit Spannring und Dichtung einfach und sicher am Fass fixiert. Damit ein ungehinderter Produktfluss stattfinden kann, reicht die produktberührende Wandung des Trichters in das Fass hinein. Die Bordur ist direkt am Trichter und die Befestigungsgeometrie am Fass ist ähnlich wie bei einem Deckel.
Damit kann das Fass vollständig entleert werden. Aus Sicherheitsgründen wurde das Bite mit einem Fußreif und einer Reling verstärkt. Somit ist der Behälter auch im rauen Produkteinsatz geschützt und eine Beschädigung des Spannverschlusses und des Fasses kann bei sachgemäßen Umgang ausgeschlossen werden.
Toxisches sicher überführt
Will man toxische Medien sicher innerhalb des Betriebes transferieren, setzt man geschlossene Systeme ein. Das Transportsystem EPTS ist für den Transport von Pulvern ausgelegt und garantiert einen emissionsfreien Transfer. Es besteht aus einem Container, der mit zwei Klappenventilen an beiden Öffnungen ausgerüstet ist. An dem Ventil des Behälteroberteils kann ein Trichter zur Befüllung oder eine CIP-Kammer zur Reinigung des Gesamtsystems angebracht werden. Das Klappenventil am Auslauf des EPTS hat einen Anschluss für den zu befüllenden Reaktor.
(ID:42852004)