Anlagen- / Apparatebau, Werkstoffe, Technische Gase CAE-Betrieb in Dormagen modernisiert
Leverkusen - Nach umfassender Modernisierung nahm der CAE-Betrieb (Chloride, Amide, Ester) von Lanxess Deutschland im Chemiepark Dormagen im November 2004 die Chlorformiat-Produktion wieder auf. „Mehr als 26 Millionen Euro, die wir in den letzten vier Jahren im CAE-Betrieb investiert haben, sind gut angelegt.
Anbieter zum Thema
Leverkusen - Nach umfassender Modernisierung nahm der CAE-Betrieb (Chloride, Amide, Ester) von Lanxess Deutschland im Chemiepark Dormagen im November 2004 die Chlorformiat-Produktion wieder auf. „Mehr als 26 Millionen Euro, die wir in den letzten vier Jahren im CAE-Betrieb investiert haben, sind gut angelegt. Wir sind bestens ausgestattet, um unsere Kunden mit Standardprodukten sowie zahlreichen Spezialitäten zu versorgen“, erklärte Dr. Uwe Westeppe, Leiter Marketing Feinchemikalien in der Business Unit Fine Chemicals.
Allein 2004 investierte das Unternehmen (ehemals Bayer Chemicals) nach eigenen Angaben rund vier Millionen Euro in den Umbau der Chlorformiat-Produktion in Dormagen. Dabei wurden zum Beispiel die bisherigen Glasapparate durch robustere und zugleich leistungsfähigere Stahl-/Email-Systeme ersetzt. Mo-dernste Prozesstechnik trägt dazu bei, dass viele Produkte nun zuverlässiger hergestellt werden können. Hohe Flexibilität war den Feinchemikalien-Spezialisten von Lanxess besonders wichtig.
Deshalb stehen jetzt neben mehreren Batchanlagen auch kontinuierlich arbeitende Produktionsstraßen zur Verfügung, um großvolumige Chlorformiat-Spezialitäten zu erzeugen. Das Chlorformiat-Portfolio umfasst neben Standard-typen wie dem Methyl-, Ethyl-, oder Phenylester der Chlorameisensäure zusätzlich temperatursensitive Chlorformiate, z.B. iso-Propyl-, oder sek.-Butylchlorformiat. Mehr als ein Dutzend weiterer n-Alkyl-Chlorformiate mit Kettenlängen zwischen drei und 22 Kohlenstoffatomen werden auf Anfrage produziert.
(ID:140109)