Neues Startup Biophelion Mit einem Pilz für nachhaltige Plattformchemikalien

Quelle: Leibnitz-HKI 1 min Lesedauer

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Das Jenaer Startup Biophelion will mit einem hefeähnlichen schwarzen Pilz Industrieabfälle in nachhaltige Plattformchemikalien verwandeln – und so die Chemieindustrie klimafreundlicher machen.

Biophelion möchte künftig aus industriellen Abfällen neue Wertstoffe gewinnen.(Bild:  Tillmann Franzen)
Biophelion möchte künftig aus industriellen Abfällen neue Wertstoffe gewinnen.
(Bild: Tillmann Franzen)

Aus industriellen Abfällen neue Wertstoffe gewinnen – daran arbeitet die jüngste Ausgründung aus dem Leibniz-HKI, das Biotech-Startup Biophelion. Angestoßen durch den Wettbewerb „Circular Biomanufacturing Challenge“ der Bundesagentur für Sprunginnovationen Sprind entstand Biophelion als Spin-off des Leibniz-HKI und der RWTH Aachen.

Das Gründerduo Lars Regestein und Till Tiso als Geschäftsführer startet nun am Beutenberg-Campus durch – in direkter Nachbarschaft zum Leibniz-HKI, mit dem auch künftig eng kooperiert wird. Ziel ist innovative Bioprozesse zu entwickeln um Industrieabfälle in marktfähige, umweltfreundliche Produkte zu verwandeln. Die Ascenion GmbH hat als Technologietransferpartner des Leibniz-HKI das Projekt von Beginn an begleitet und war in den Prozess der Ausgründung eingebunden.

Das Jenaer Biotech-Startup Biophelion will dazu beitragen, die Chemieindustrie nachhaltiger zu machen – mit einem ungewöhnlichen Partner: einen hefeähnlichen schwarzen Pilz. Er verwandelt kohlenstoffhaltige Industrieabfälle aus der Bioethanol-, Zucker- und Papierproduktion in wertvolle Stoffe wie biobasiertes Polyester, das Lebensmittelpolymer Pullulan und ein neuartiges, biologisch abbaubares Tensid. So wird Kohlenstoff im Kreislauf gehalten statt als CO₂ freigesetzt.

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