BASF-Hydraminfabrik Bessere Kühlung ermöglicht Produktion
Durch den Vorschlag der beiden BASF-Mitarbeiter W. Meyer und A. Kaceri – die Leistung der Kühlaggregate für Reaktoren gleichmäßiger aufzuteilen und die Produktkühlung in der Anlage zu harmonisieren – erreichte man eine verbesserte Kühlung in der BASF-Hydraminfabrik in G 500.
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Auf die verbesserte Kühlung in der Hydraminfabrik in G 500 zielte die Idee von Wolfgang Meyer und Adem Kaceri ab. Mit dem heute in der Anlage umgesetzten Vorschlag sorgten die beiden für Einsparungen und schafften die Voraussetzungen für die Produktion eines speziellen Polyetheramins. Begehrt ist es bei den Herstellern von Epoxidharzen, die sich z.B. bei der Herstellung von Rotorblättern an Windkraftanlagen bewähren.
Eine stattliche Prämie erhielten die beiden Mitarbeiter für ihren Vorschlag, die Leistung der Kühlaggregate für die Reaktoren gleichmäßiger aufzuteilen und so die Produktkühlung in der Anlage zu harmonisieren.
„Wir haben bemerkt, dass die Rohprodukte, die über die Wasserkühler laufen, nicht ausreichend gekühlt werden. Unsere Luftkühler hingegen senken die Produkttemperatur unnötig stark ab“, erklärte Kaceri, und Meyer ergänzt: „Durch die Harmonisierung können wir jetzt alle Rohprodukte auf konstant niedrige Temperatur abkühlen, und das mit geringen Umbaukosten“. Durch die bessere Kühlung verdampft weniger Einsatzstoff, sodass mehr davon zur Weiterverarbeitung übrig bleibt als bisher.
Zusätzliches Plus: Im Gegensatz zu Wasserkühlern lassen sich Luftkühler bei einem Stromausfall mit Notstromaggregat betreiben, wodurch eine dauerhafte Kühlung gewährleistet ist. „Der größte Erfolg ist jedoch, dass wir heute dank der Umbauten ein spezielles Polyetheramin in der Anlage herstellen können. Das reaktive Produkt erfordert als Sicherheitskonzept eine dauerhafte und konstante Kühlung, die wir jetzt voll leisten“, konstatierte W. Meyer.
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