Bayer CropScience Bayer Technology Services baut MPE-Anlage für Bayer CropScience
Bayer CropScience baut eine Anlage zur Produktion von MPE im Chemiepark Knapsack. Die Bauzeit ist mit 12 bis 14 Monaten angesetzt.
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Köln - Bayer CropScience baut eine neue Anlage zur Produktion von MPE (Methanphosphonigsäure-n-butylester) im Chemiepark Knapsack bei Köln. MPE wird zur Herstellung des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Glufosinate-Ammonium benötigt, der vom Unternehmen unter den Handelsnamen Basta und Liberty vertrieben wird.
Glufosinate-Ammonium ist das umsatzstärkste Herbizid von Bayer CropScience und war im Geschäftsjahr 2006 mit einem Umsatz in Höhe von 229 Millionen Euro die Nummer drei aller verkauften Wirkstoffe des Unternehmens. In den ersten neun Monaten des Jahres 2007 stieg der Umsatz währungsbereinigt um mehr als 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Erweiterung der bestehenden MPE-Anlage bedeutet für Bayer CropScience eine deutliche Kapazitätserhöhung. Der geplante Neubau wird aus einem 45 Meter hohen Betriebsgebäude mit zwei Nebenanlagen bestehen. Die Bauzeit ist mit 12 bis 14 Monaten angesetzt.
Mit der Planung und dem Bau der neuen MPE-Anlage wurde die Bayer Technology Services (BTS) beauftragt. Das Gesamtprojekt wird von der Betreibergesellschaft des Chemieparks Knapsack, der InfraServ Knapsack (ISK), unterstützt.
Auf dem 160 Hektar großen Chemiepark-Areal stellen unterschiedliche Unternehmen in einem Rohstoffverbund chemische Vor- und Zwischenprodukte für die weiterverarbeitende Industrie her. Rund 180 Mitarbeiter von Bayer CropScience produzieren in Knapsack neben Wirkstoffen und Zwischenprodukten zur Bekämpfung von Pilzbefall und Unkräutern auch sogenannte Safener, die die Verträglichkeit von Pflanzenschutzmitteln bei der Anwendung in Nutzpflanzen verbessern.
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