CO-Pipeline Bayer MaterialScience und NRW unterzeichnen Vertrag zur CO-Pipeline
Bayer MaterialScience hat mit dem Land Nordrhein-Westfalen einen öffentlich-rechtlichen Vertrag abgeschlossen, der die Gemeinwohlnützigkeit der Kohlenmonoxid-Pipeline von Dormagen nach Krefeld-Uerdingen absichert.
Anbieter zum Thema
Leverkusen – In dem öffentlich-rechtlichen Vertrag verpflichtet sich Bayer MaterialScience unter anderem, die Rohrfernleitung für den Transport von Kohlenmonoxid (CO) zu errichten und dauerhaft zu betreiben. Im Zusammenhang mit der Schaffung einer standort- und unternehmensübergreifenden Verbundstruktur der Chemieindustrie in NRW hat das Unternehmen außerdem Investitionen von insgesamt 200 Millionen Euro innerhalb der kommenden fünf Jahre zugesagt.
Der Vertrag sieht weiterhin eine deutliche Verbesserung der Umweltbilanz vor. Diese wird unter anderem dadurch erreicht, dass große Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxid am Standort Dormagen künftig nicht mehr in die Atmosphäre abgegeben, sondern als Rohstoff für die CO-Produktion verwendet und damit sinnvoll in den Wirtschaftskreislauf eingespeist werden. Das Unternehmen verpflichtet sich, 50 bis 85 Prozent Kohlendioxid je Kilogramm des erzeugten CO einzusparen.
Die neue Versorgungsleitung zwischen den Chemiestandorten Dormagen und Krefeld-Uerdingen soll die Versorgungssicherheit mit Kohlenmonoxid als Grundstoff für die Herstellung von Kunststoffen erhöhen. Wie das Unternehmen mitteilt, sei die 67 Kilometer lange Rohrleitung zu 99 Prozent fertiggestellt. Die Inbetriebnahme hänge vor allem vom Verlauf der gerichtlichen Verfahren ab.
(ID:297032)