Phenol- und Aceton-Herstellung Bayer MaterialScience trifft Vereinbarung zur Phenol- und Aceton-Versorgung

Redakteur: Olaf Spörkel

Bayer MaterialScience hat mit dem spanischen Ertisa einen Vertrag über die Phenol- und Aceton-Versorgung in den Regionen Europa und Asien abgeschlossen.

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Leverkusen – Das Petrochemie-Unternehmen Ertisa ist ein Tochterunternehmen der CEPSA-Gruppe und zählt laut Unternehmensangaben zu den größten Phenol- und Aceton-Herstellern Europas. Ertisa hat jetzt mit Bayer MaterialScience eine Vereinbarung über die Phenol- und Aceton-Versorgung getroffen.

Bei der Vertragsunterzeichnung in Leverkusen erklärte Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender der Bayer MaterialScience AG: „Wir begrüßen diese Partnerschaft mit einem renommierten Lieferanten. Die Versorgungssicherheit mit Rohstoffen hat für uns eine hohe Bedeutung.“ Nach Ansicht von Dr. Günter Hilken, Verantwortlicher für die Geschäftseinheit Polycarbonate bei Bayer MaterialScience, passe die Vereinbarung mit Ertisa in das Konzept und helfe, auch in Zukunft erfolgreich im Markt zu agieren.

„Dies ist ein wichtiger Schritt für CEPSA bei unseren Bemühungen, die Partnerschaften mit den wichtigsten Chemieunternehmen weltweit zu stärken“, freut sich Fernando Iturrieta, Senior Executive Vice President Petrochemicals bei CEPSA.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, werden die Rohstoffe künftig vom Standort Antwerpen über ein Pipeline-System und per Eisenbahn an die Bisphenol-A-verarbeitenden Betriebe von Bayer MaterialScience in Europa geliefert. Die Standorte in Map ta Phut, Thailand, und Shanghai, China, sollen auf dem Seeweg beliefert werden.

Phenol und Aceton sind Ausgangsstoffe für die Produktion von Bisphenol-A, das wiederum ein Vorprodukt für den KunststoffMakrolon ist.

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