Vorhaben eingestellt BASF und Yara beenden gemeinsames Projekt für blaues Ammoniak an der US-Golfküste

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BASF und Yara ziehen einen Schlussstrich unter ihr Vorhaben zur Produktion von „blauem“ Ammoniak an der US-Golfküste. Stattdessen wollen die Partner auf Projekte mit höherem strategischem Potenzial setzen – die langjährige Zusammenarbeit bleibt jedoch bestehen.

Luftaufnahme der World-Scale Ammoniakanlage, die BASF und Yara gemeinsam in Freeport, Texas betreiben. (Bild:  BASF)
Luftaufnahme der World-Scale Ammoniakanlage, die BASF und Yara gemeinsam in Freeport, Texas betreiben.
(Bild: BASF)

Das geplante Gemeinschaftsprojekt von BASF und Yara zum Bau einer Ammoniakproduktionsanlage mit CO₂-Abscheidung und -Speicherung an der US-Golfküste wird nicht weiterverfolgt. Die Unternehmen begründen den Schritt damit, dass sie sich künftig auf Vorhaben mit höherem Potenzial zur Erreichung ihrer Wertschöpfungsziele konzentrieren wollen. Yara will seine Ammoniakstrategie fortsetzen und Kapitalinvestitionsmöglichkeiten in US-Ammoniak analysieren und ausreifen, um das optimale Projektportfolio zu bestimmen.

Das Projekt wurde im Juni 2023 angekündigt. Die Gesamtkapazität der Anlage sollte zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Tonnen an blauem Ammoniak pro Jahr liegen.

Die beiden Unternehmen sind langjährige Kooperationspartner und betreiben weiterhin gemeinsam eine World-Scale-Ammoniakanlage am BASF-Standort in Freeport, Texas. Darüber hinaus produziert BASF Ammoniak in Ludwigshafen, Deutschland, und Antwerpen, Belgien. Yara betreibt das weltweit größte Ammoniaksystem mit Produktionsstätten in Europa, Amerika und Asien.

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