Milliardendeal BASF und Letter One stoßen E&P-Geschäft von Wintershall Dea ab

Quelle: BASF 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

AM 21. Dezember 2023 haben BASF, Letter One und Harbour Energy eine Vereinbarung über die Zukunft des Explorations- und Produktionsgeschäfts von Dea Wintershall getroffen. Der Geschäftsbereich, ohne Aktivitäten mit Russland-Bezug, soll demnach an Harbour Energy übertragen werden.

Das E&P-Geschäft von Wintershall Dea, ohne Aktivitäten mit Russland-Bezug, soll an Harbour Energy übertragen werden.(Bild:  Wintershall Dea)
Das E&P-Geschäft von Wintershall Dea, ohne Aktivitäten mit Russland-Bezug, soll an Harbour Energy übertragen werden.
(Bild: Wintershall Dea)

Die Anteilseigner von Wintershall Dea, BASF und Letter One, planen die Übertragung des Öl- und Gasgeschäfts an Harbour Energy. Die Transaktion umfasst Produktions- und Entwicklungsassets sowie Explorationsrechte und CCS-Lizenzen in mehreren Ländern, ausgenommen einige spezifische Beteiligungen. Im Gegenzug erhalten die Anteilseigner eine Barzahlung von 2,15 Milliarden Dollar (umgerechnet ca. 1,95 Milliarden Euro) und Aktien, die einer Gesamtbeteiligung von 54,5 % an Harbour Energy entsprechen. Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich auf 11,2 Milliarden Dollar (10,15 Milliarden Euro), inklusive der Übernahme von Wintershall Deas Anleihen durch Harbour.

Die Transaktion soll BASF die strategische Trennung vom Öl- und Gasgeschäft ermöglichen und enthält die Option ihren Anteil an der erweiterten Harbour zu monetarisieren, die an der London Stock Exchange gelistet ist. Die Hauptverwaltungssitze von Wintershall Dea und deren Mitarbeitende sind nicht Teil der Transaktion. Dies wird laut BASF weitere Umstrukturierungen und letztlich die Schließung der Headquarter-Einheiten in Kassel und Hamburg erfordern, die derzeit rund 850 Mitarbeitende beschäftigen.

Parallel dazu geht die Trennung des Russland-bezogenen Geschäfts weiter. BASF und Letter One bleiben Eigentümer der mit Russland verbundenen Geschäftsanteile. Wintershall Dea setzt außerdem die Vorbereitungen zur Veräußerung ihres Anteils an Wiga fort, einem im Gastransport aktiven Gemeinschaftsunternehmen.

Die Transaktion steht unter Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und es gibt keine Garantie für den Abschluss. Der angestrebte Abschluss ist für das vierte Quartal 2024 geplant. In der Zwischenzeit werden Wintershall Dea und Harbour als unabhängige Unternehmen weitergeführt.

(ID:49856541)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung