Herstellungsverfahren BASF stellt Vorprodukt für Katalysatoren selbst her
2007 bei BASF beschlossen, während der Wirtschaftskrise auf Eis gelegt, inzwischen aber erfolgreich umgesetzt: die Herstellung von ADTA-OH, eines Produkts, das für die Katalysatorenproduktion wichtig ist.
Anbieter zum Thema
Ludwigshafen – Intensive Vorbereitung war notwendig, um die komplette Herstellung von ADTA-OH (Adamantyltrimethylammoniumhydroxid) bei BASF im großen Maßstab zu realisieren. Die Methode wurde zunächst im Ammonlabor entwickelt, anschließend die Umsetzung im Technikum gezeigt. Das Verfahren besteht aus einer Kette von fünf Einzelschritten, die in der Indol-Fabrik beginnt, sich in der Hydramin-, der Spezialamin-, und der Rhodamin-Fabrik fortsetzt und in der Neodazol-Fabrik am Standort Ludwigshafen endet. Dort wurde der Bau einer neuen Anlage nötig.
„Die Koordination der fünf Schritte haben meine CZ-Kollegen Ellen Dahlhoff und Klaus Schwarz genauso wie mich ganz schön ins Schwitzen gebracht“, erklärt Dr. Henning Althoefer, der im Marketing des Unternehmensbereichs Intermediates (CZ) für die Produkteinführung verantwortlich ist. „Wenn es an einer Stelle hakt, stockt die ganze Kette.“ Bei der Planung und Montage der neuen Anlage ging das Projektteam einen unkonventionellen Weg: Um schneller mit der Produktion beginnen zu können, sei mit der Planung bereits begonnen worden, während noch Details des Verfahrens ausgearbeitet wurden. ADTA-OH ist für die Produktion eines Katalysators wichtig, der Stickoxide aus den Abgasen dieselbetriebener Lkws entfernt.
(ID:24651920)