Anlagenschließung BASF schließt EPS-Anlage in Spanien

Redakteur: Marion Henig

BASF will ihre EPS-Anlage am spanischen Standort Tarragona im August dieses Jahres schließen. Infolge der Anlagenschließung und wegen des aktuellen wirtschaftlichen Abschwungs plant das Unternehmen, auch die Strukturen der lokalen Produktionsdienstleistungen anpassen.

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Tarragona/Spanien – Die EPS-Anlage von BASF in Tarragona arbeitet nach Unternehmensaussage nicht mehr rentabel, da die relativ kleine Produktionskapazität eine ungünstige Kostenstruktur zur Folge habe. Die Anlagenschließung bedeute jedoch nicht, dass sich die BASF vom EPS-Markt auf der iberischen Halbinsel zurückzieht: „Die BASF wird die Region weiterhin mit EPS aus Ludwigshafen beliefern und beabsichtigt, ihren Marktanteil zu verteidigen“, sagt Giorgio Greening, Leiter der globalen Geschäftseinheit Foams.

Insgesamt sind von diesen Maßnahmen 85 BASF-Mitarbeiter betroffen, die in Produktion sowie Wartungs-, Technik- und Logistik-Einheiten arbeiten. Das sind neun Prozent der Arbeitsplätze bei der BASF Spanien. Die BASF führt bereits Gespräche mit dem zuständigen Betriebsrat in Tarragona, um faire Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter zu finden. Ziel ist es, bis Mitte 2009 zu einer Übereinkunft zu kommen, die bis März 2010 umgesetzt wird.

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