Caprolactam BASF fährt Caprolactam-Herstellung weltweit zurück

Redakteur: Marion Henig

Seit Ende September hat BASF die Produktion von Caprolactam auf etwa 65 Prozent weltweit zurückgefahren. Als Grund für diese Maßnahme nennt der Konzern neben den hohen Rohstoff- und Energiekosten die unbefriedigende Nachfrage in den Abnehmermärkten.

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Die Maßnahme betrifft die Produktionsstätten an den Standorten Freeport/USA, Antwerpen/Belgien und Ludwigshafen. Sie hat nach Unternehmensaussage keine Auswirkung auf die Zahl der Beschäftigten in den Betrieben.

Caprolactam wird für die Herstellung des Kunststoffs Polyamid 6 verwendet. Während BASF die Kapazitäten stark zurückfährt, investiert Lanxess derzeit auf diesem Gebiet. Durch Investitionen von rund 35 Millionen Euro soll die Kapazität der Caprolactam-Produktionsanlage der Lanxess-Geschäftseinheit Semi Crystalline Products bis 2010 um zehn Prozent ausgebaut werden.

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