Polyisobuten-Anlage BASF erweitert Kapazität für niedermolekulares Polyisobuten
BASF plant einen weiteren Ausbau: Am Verbundstandort Antwerpen soll die Anlage für niedermolekulares, hochreaktives Polyisobuten (HR PIB) erweitert werden.
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Antwerpen/Belgien - Das Unternehmen BASF wird seine Kapazität für Glissopal in Antwerpen um 25 000 auf insgesamt 100 000 Tonnen pro Jahr steigern. Die Erweiterung soll im März 2008 stattfinden. „Mit dieser Investition trägt die BASF dem weltweit steigenden Bedarf an Glissopal Rechnung. Die neue Kapazität unterstützt nachhaltig die weiterhin dynamische Marktentwicklung von HR PIB – vor allem als Rohstoff für Schmieröladditive“, sagt Dr. Hartmann Leube, Leiter Strategisches Marketing und Produktentwicklung der Geschäftseinheit Veredlungschemikalien für Kfz- und Raffinerieindustrie bei BASF. Mit der Produktionserweiterung erweitert die BASF das Produktportfolio für nieder-, mittel- und hochmolekulares Polyisobuten. Bereits in diesem Jahr wurde die Kapazitätserweiterung von mittelmolekularem Polyisobuten (MM PIB) am Standort Ludwigshafen abgeschlossen (siehe auch Beitrag „Ausbau bei Polyisobutenen“). Das Unternehmen betreibt vier Produktionsanlagen für PIB an den Standorten Ludwigshafen und Antwerpen. Die BASF produziert sowohl niedermolekulares PIB (Glissopal) als auch mittel- und hochmolekulares PIB (Oppanol). Die Palette der Anwendungen reicht von Kraftstoff- und Schmieröladditiven, industriellen Schmierstoffen, Ölen für Zweitaktmotoren, Klebstoffen, Dichtmitteln und Kunststoffen bis hin zu Kaugummirohstoffen.
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