Dichtungen
Außerhalb des üblichen Messbereichs: Sicher dicht im Wasserstoff-Zeitalter

Von Rainer Zeuß,Director Technical Marketing, Expanded Graphite 
SGL Carbon 5 min Lesedauer

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Wie ändert sich das Abdichtverhalten von Graphitdichtungen mit dem Mediendruck? Wie wirkt sich die Dichtungsgeometrie auf die mechanische Belastbarkeit aus? Dichten sie auch andere Medien als Helium ab? Wir bringen Licht ins Dunkel.

Sigraflex Hochdruck  Flachdichtungen(Bild:  SGL Carbon)
Sigraflex Hochdruck Flachdichtungen
(Bild: SGL Carbon)

Dichtungskennwerte nach EN 13555 erlauben eine Beurteilung der dichtungstechnischen Eigenschaften von Graphitflachdichtungen. Schon seit rund 20 Jahren werden dafür zahlreiche Kennwerte für die unterschiedlichen Dichtungsmaterialien ermittelt und veröffentlicht – etwa durch die Dichtungshersteller selbst oder auf Plattformen wie etwa Gasketdata oder Esadata.

Für die Messungen werden Flachdichtungen mit den Abmessungen 49 mm x 92 mm verwendet. Gewonnen werden diese Werte durch Messungen, wobei als Prüfgas Helium eingesetzt wird, meist im Temperaturbereich von Raumtemperatur bis zu 400 °C sowie bei Drücken von 10 bis 40 oder 80 bar. Doch wie verhalten sich Graphitflachdichtungen außerhalb dieses üblichen Prüfbereichs?