Aromaten Aromatenverbund von Lanxess in Leverkusen ausgebaut
Mit einer Investition von rund 35 Millionen Euro hat der Lanxess-Geschäftsbereich Basic Chemicals den Aromatenverbund am Produktionsstandort Leverkusen erweitert.
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Leverkusen – Lanxess hat den Ausbau des Geschäftsbereichs Basic Chemicals für Mono-Chlorbenzol, Kresole und Derivate im ersten Quartal 2010 planmäßig fertig gestellt. In drei Leverkusener Betrieben hat Lanxess dadurch die Produktionskapazität um bis zu 60 Prozent gesteigert. Dafür wurden in den vergangenen 18 Monaten zahlreiche neue Anlagenteile installiert. Der Fokus der jetzt fertig gestellten Erweiterung liegt auf dem Kapazitätsausbau für Chlortoluole und Kresole. In einem parallel ausgeführten Ausbauschritt wurde zudem die Mono-Chlorbenzol-Herstellung erweitert.
„Um unsere Weltmarktposition auch in Zukunft erfolgreich halten zu können, ist auch künftig eine stetige Steigerung der Produktivität notwendig", erläutert Vorstandsmitglied Werner Breuers. Der Aromatenverbund von Lanxess ist eine Verbundstruktur aus insgesamt sieben Großbetrieben – größtenteils am Standort Leverkusen – mit weiteren Veredlungsstufen in Krefeld-Uerdingen, Dormagen und Brunsbüttel. Dieser komplexe Verbund sei jedem Ensemble von Einzelanlagen überlegen, weil er erhebliche Kostenvorteile hinsichtlich Energieverbrauch, Logistik und Infrastruktur biete, wie Breuers betont.
Der Spezialchemie-Konzern plant zusätzlich zur abgeschlossenen Erweiterung des Aromatenverbunds mit zusätzlichem Kapitaleinsatz in Deutschland: 150 Millionen Euro sollen in diesem Jahr investiert werden, davon rund 60 Millionen Euro an seinem Leverkusener Heimatstandort.
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