Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit im Mittelpunkt

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Interner Ansporn

Mit dem 2009 eingeführten „HSEQ Award“ und dem sogenannten „Best Improver“ hat die BIS Group besondere Anreize für die Beteiligungsgesellschaften geschaffen, konsequent an der Erreichung der konzernweiten Zielvorgabe „Zero is possible“ zu arbeiten. Mit dem HSEQ Award werden Gesellschaften prämiert, die auf Grundlage eines definierten Aktionsplans entweder drei Jahre in Folge oder über 700.000 Arbeitsstunden in bis zu drei Jahren unfallfrei geblieben sind. Maßgeblich ist die konzernweit einheitliche Kennzahl LTIF (Lost Time Incident Frequency). Mit dem Best Improver würdigt die BIS Group die Gesellschaft, die die größten Fortschritte hinsichtlich der Unfallkennzahl LTIF gemacht hat. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die im Unternehmen für soziale Investitionen genutzt werden sollen.

„Qualitätssicherung und ihre kontinuierliche Verbesserung sind zentraler Anspruch der BIS Group“, betont Tobias Zaers als Bereichsleiter. „Dies gilt für Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse gleichermaßen.“ Den hohen Qualitätsanspruch des Unternehmens unterstreicht nicht zuletzt die Etablierung eines integrierten Managementsystems nach internationalen Standards, das eine konsequente Weiterentwicklung und Optimierung von Prozessen und Arbeitsabläufen in der gesamten BIS Group gewährleistet. Dabei werden auch die HSEQ-Handlungsgrundsätze berücksichtigt, die in der 2008 initiierten HSEQ-Charta festgeschrieben sind.

Mitgewirkt haben bei der Gestaltung des Sicherheits-Parcours neben den zentralen Ansprechpartnern für HSEQ in der Bilfinger Berger Industrial Services Group (BIS Group) auch Lieferanten der BIS Gerätetechnik Wels. Besonders hilfreich war die Unterstützung durch Vertreter des Rotes Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) als Einrichtung der österreichischen Sozialversicherung. Dazu Gerhard Hunger, Geschäftsführer der BIS Gerätetechnik Wels: „Uns alle verbindet ein Ziel, nämlich die Verhinderung von Unfällen. Wir wissen aus Ländern mit einer hohen Sicherheitskultur, dass ein bewusster Umgang mit potenziellen Gefahren eine Frage der persönlichen Einstellung ist. Wer sich und andere nicht gefährden will, muss Risiken richtig einschätzen können. Das gilt im Berufsalltag genauso wie im Privaten.“

Der Hauptorganisator des Parcours, Erich Kastner von der BIS Gerätetechnik Wels, bekräftigt: „Wir haben ganz bewusst auch das Thema Sicherheit im Straßenverkehr mit integriert und gehen auf die Leistungen ein, die bei Unfällen von den Helfern erbracht werden. Wir zeigen ein breites Spektrum mit spektakulären Höhepunkten, aber wir wollen ja schließlich, dass unsere Gäste bleibende Eindrücke mitnehmen.“ Das Programm umfasste u.a. eine Rettungsübung bei Autounfall, eine Löschübung, Erste Hilfe-Übungen und das richtige Verhalten bei Gasexplosionen. Besondere Aufmerksamkeit war dem AUVA Gurteschlitten sicher, einem Aufprallsimulator, aber auch der Präsentation von Arbeitskleidung als Modeschau. Weitere Themen waren die Sicherung von Ladegut, der richtige Gebrauch von Hebebühnen und Abseilübungen mit Persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Damit die Gäste das Programm nicht nur konsumieren, gehörte zum Sicherheits-Parcours auch ein Fragebogen. Wer sich informierte und die Sachfragen richtig beantwortete, nahm an der Verlosung attraktiver Sachpreise teil.

HSEQ in der BIS Group

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